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Geistliches Neu-vermehrtes Altenburgisches Gesang- und Gebet-Buch : in sich haltend Den Kern Alter und Neuer Geistreichen Lieder und Gesänge D. Martin Luthers Und Anderer Christlichen Lehrer und frommer Christen / nebst einer Vorrede Herrn Carl Andreas Redels
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15⁰09 Zweeter Anhang. 16¹⁰07

bu gewaͤhrst es gern: Was dieses ihre Liebe mag erkalten, ich bin bey Gluͤck verletzet, wenns alle Welt ihm werth geacht, und wenn Hoͤll auch schäͤtzet, sey HErr, mein und Abgrund bruͤllt, bleibt er mir 5tt! mir ewig fern. doch Sonn' und Schild.

6. Sind auch der Krankheit 7. Er, der HErr, ist mein Er⸗ Plagen, der Mangel/ schwer zu barmer, so hat er sich selbst ge⸗ tragen, noch schwerer Haß und nennt, das ist Trost, so werd' ich Spott: so harr sch, und bin stille Armet nimmermehr von ihm ge⸗ zu Gott; denn nicht mein Wille, trennt; fein Erbarmen laͤßt nicht dein Wille nur, gescheh, o SOtt: zu, daß er mir was Leides thu.

7. Du bist der Muͤden Staͤtke, 3. Nun es bleibt mein ganz Ver⸗ und aller deiner Werke erbarmst trauen auf ihn, Ankerfest gericht, du ewig dich. Was kann mir wi⸗ auf ihn will ich Felsen bauen, denn derfahren, wenn GOtt mich will ich weiß, daß es geschicht. Erdꝰ bewahren? und er/ mein GOtt, und Himmel kann vergehn, sein bewahret mich. Bund bleibet feste stehn.

(1349.NYE. S. Jes. 54/ 16. 1350.) C. F. G. Mel,(22.) JEsus, JEsus, nichts ꝛc. Mel.(4.) Es ist das Heil uns ꝛe. Weicht, shre Berge! fallt ihr Huͤ⸗ enn ich, d Schoͤpfer! deine

W gei! brechet, alle Felsen ein! Macht, die Weisheit deiner Gottes Gnade hat das Siegel, sie Wege/ die Liebe, die fuͤr alle wacht, will unverandert seyn. Laßt die anbetend uͤberlege; so weiß ich von Welt zu Trummern gehn, Gottes Bewundrung voll nicht, wie ich Gnade wird bestehu. dich erheben soll, mein GOtt/ mein

2. GOtt hat mir ein Wort ver⸗ HEtr und Vater! sprochen, GOtt bat einen Bund a Mein Auge sieht, wohin es gemacht, der wird nimmermehr ge⸗ blickt, die Wunder deiner Werke. brochen, bis er alles hat vollbracht; Der Him̃el, praͤchtig ausgeschmuͤckt, er, die Wahrheit, truͤget nicht, was preist dich⸗ du Gott der Staͤrke. er saget, das geschicht. Wer hat die Sonn' an ihm erhoͤht,

3. Seine Gnade soll nicht wei⸗ wer kleidet sie mit Masestaͤtwer chen, wenn gleich alles bricht und ruft dem Heer der Sterne? faͤllt; sondern ihren Zweck errei⸗ 3. Wer mißt dem Winde seinen chen, bis sie mich zufrieden stellt. Lauf? wer heißt die Himmel reg⸗ Gott ist fromm, und gut, und treu, nen? wer schließt den Schoos der db die Welt voll Heucheley. Erden auf, mit Vorrath uns zu

4. Will die Welt den Frieden segnen? o GOtt der Macht und

brechen, hat sie lauter Krieg im Herrlichkeit, GOtt! deine Guͤte Sinn: Gott haͤlt immer sein Ver⸗ reicht so weit/ so weit die Wolken sprechen; so faͤllt aller Zweifel hin, reichen. V. als waͤr er nicht immerdar, was 4. Dich vredigt Sonnenschein er ist) und was er war. und Sturm, dich preist der Sard

5. Laßt sein Antlitz sich verstel⸗ am Meere. Bringt, ruft auch len, ist sein Herz doch treu ge⸗ der geringste Wurm: Bring mei⸗ sinnt, und bezeugt in allen Faͤllen, nem Schoͤpfer Ehre! mich/ cuft der daß ich sein geliebtes Kind, dem Baum in seiner Pracht, ulich/ ruft er beyde Haͤnde reicht, wenn auch die Saat, hat GOte gemacht:

Grund und Boden weicht. Bringt unserm Schoͤsfer Ehre.

6. Er will Friede mit mir halten, 5. Der Mensch ein Leib, den

wenn die Welt gleich Lermen macht/ deine Hand/ so wunderbar 94000

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