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laß dich finden ,2 gleb dich mir,
und nimm mich hin.
3. Ich begehre nichts, o HErre! als nur deine freye Gnad', die du giebest, den du liebest, und der dich liebt in der That; laß dich finden, der hat alles, wer dich
at.
4. Himmelssonne, Selenwonne, unbeflecktes GOttes Lamm! in der 5 h meine Sele suchet dich, o
raͤutigam! laß dich finden star⸗ ker Held aus Davids Stamm.
5. Hoͤr', wie klaͤglichwie beweg⸗ lich dir die treue Sele singt! wie demuͤthig und wehmuͤthig deines Kindes Stimme klingt! laß dich finden 2) denn mein Herte zu dir dringt.
6. Dieser Zeiten Eitelkeiten, Reichthum, Wollust, Ehr und Freud, seynd nur Schmerzen mei⸗ nem Herzen, welches sucht die Ewigkeit! laß dich finden) großer Gott ich bin bereit.
(4343.)
Mel.(31.) Ach was soll ich Suͤnd. Sollt ich meinem GOtt nicht
trauen, der mich liebt so va⸗ terlich, der so herzlich sorgt fuͤr mich? Sollt ich auf den Fels nicht bauen, der mir ewig bleibet fest, der die Seinen nicht verlaͤt.
2. Er weiß alles„was Lich druͤ⸗ cket mein Anliegen, meine Noth⸗ er steht mir bey bis in Tod, er weiß was mein Hert erquicket, sei⸗ ne Lieb' und Vatertreu bleibt mir ewig immer neu.
3. Der die Voͤgel all' ernaͤhret, der die Blumen, Laub und Gras kleidet schoͤn ohn Unterlaß, der uns alles guts beschehret, sollte der verlassen mich? nein, ich trau ihm sicherlich.
4. Wenn ich seinem Reich nach⸗ trachte, wenn ich durch Gerechtig⸗ keit finde meine Seligkeit; wenn ich alles Gut verachte, segnet
Zweeter Anhang.
mein GOtt fruͤh und spat Wort
und Werke, Rath und Thakkt.
5. Eh, so mag der andre Mor⸗ gen bleiben; was noch kuͤnftig is⸗ irrt mich nicht, ich bin ein Christz ich laß meinen GOtt versorgen
2.
alles, weil doch allezeit, seine Sor⸗
ge ist bereit.
6. GOtt Lob! der mein Herz en⸗ freuet, daß ich glaͤube festlglich⸗ Gott mein Varer sorgt fuͤr michz Gott Lob! der den Trost erneuet, daß ich weiß, Gott liebet mich, Gott versorgt mich ewiglich.
(1344. Mel. Schmuͤcke dich, o liebe Sele!
Trost und Huͤlfe aller Armen⸗ Heœrr voll Gnade, voll Erhar⸗ men IEsu, Heil versoͤhnter Suͤn⸗
der, Freund und Freude frommer
Kinder! weil du mir die Tafel
deckest, und den Geist von oben weckest; so will ich denn auch ei⸗ scheinen, und vor Freuden bey die weinen.
2. Freylich ist diß Gnadenzei⸗ chen, das mir deine Hand wird reichen, wuͤrdig, daß man wohl be⸗ denket, was uns diß Geheimnis schenket; Denn wer will was groͤßers haben, als dich selbst und diese Gaben! was kannst du zum rechten Leben unserm Geist' wohl bessers geben.
3. Freuen, Weinen, Seufzen⸗ Thraͤben, Hungern, Duͤrsten„Bit⸗ ten, Sehnen, heißet mich denn zu dir nahen, um die Nahrung zu empfahen, die du warlich nicht vergebens uns bereltet, Fuͤrst des Lebens! deine holde Gnadenblicke⸗ reizen mich zu diesem Gluͤcke.
4. Ach bereite du mich Armell⸗ wuͤrdiglich durch dein Erbarmen⸗ daß mir Licht und Kraft und Le⸗ ben werd' bey deinem Tisch gege⸗ ben. Laß mein 0 mit stillem Beten zu der hohen Mahlzeit treten; herrsche uͤber die Gedan⸗ ken, und erhalte sie in Schranken.
5. Kom⸗
5. Hof ud Eebe gehel, Glatke, e. Mi Heh denn —515
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6. Bl den zlaf den Mmit Hah wich Willsi den, suden; hen mi hon
7. Aahe ste Ium Ge Iu mit Herzene llich so Himme denh lohen.
5 Mel.( Ua
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2. J keit,
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