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Geistliches Neu-vermehrtes Altenburgisches Gesang- und Gebet-Buch : in sich haltend Den Kern Alter und Neuer Geistreichen Lieder und Gesänge D. Martin Luthers Und Anderer Christlichen Lehrer und frommer Christen / nebst einer Vorrede Herrn Carl Andreas Redels
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EN 4 I

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I

mein Suͤndenelend fuͤhlen, koͤmmt wohl unverhoft ein Blick der Freundlichkeit, der Gnad' und Suͤhigkeit von deinem Angesicht, der machet alles Licht.

in welchen u aller Stund, daß mir nicht

1338.) In eigner Melodie.

Schausneine Armuth an,o HEn

nach deiner Treue, sey du mein Helfersmann, ich weiß sonst keinen nicht; du siehst, was mir gebricht, und kannst in einem Nu

mir schasfen Hulf und Rub:

2

Ich merke keine Kraft, zu

2.

wurken deine Werke. Des Goistes

Lebenssaft, den ich so oft verspürt,

der meinen Beist beruͤhrt, ist schier

vertrocknet gar, ach HErr! nimm meiner wahr. ö

3. Du bist der Gnadenaquell zu dem mein Inners eilet, ergieß sch mild und hell, erquicke den,

der matt, erfreu und mache satt

der zwar deß nicht werth,⸗

doch doch sehnlich es begehrt.

4. Ach schwemme gaͤnzlich weg,

was meinen Geist turbiret; was mich den Friedenssteg zu laufen

hindern will, was mir verrückt mein Ziel, das laß, dem Feind zur Pein, o HErr! zernichtet seyn.

Ja eile her zu mir mit aus⸗

4 gespannten Armen, ich schenk aufs neu mich

dir, und warte deiner Huld, vergiß du meiner Schuld;

solch Lieb⸗und Glaubensband soll trennen keine Hand.

6 Muß ich denn gleich noch 90 0

ja! diß ist der Bund, sich versenbet mein Geist

7. Ach

schaden kann mein Elend um und

In; HErr! dir sey Dank, dafuͤr in Ewigkeit und hier.

I339.) Um Regen. M.(51.) Erbarm dich mein, o H. G. Sohließ auf; schließ, HErr! den Himmel auf, den deine Hand

6 Zweeter Anhang.

das vollbringen, so will ich dir ewig singen.

1500 bisher verschlleßt/ und lenke so de⸗

Wolken Lauf, daß sich der ipiten ö bald ergießt. Zwar wir verschliest

sen oft vor dir und unsern Naͤcht en immerhin, o treuer GOtt des Herzens Thuͤr, Ja Beystand.

Huͤlfe, Muth und Sinn.

2 Doch hast du dem ein ofneh Herz und ofnen Himmel zugesagt, der glaubig und mit Selenschmeri dir seine Noth und Suͤnde klagt

der auch die Ursach aller Nothyn

die Suͤnde selbst mit Eifer flieht; die ihm Dod, un zuzieht.

Vernimm, HErr! unser aͤngstli⸗ ches Geschrey. Ach straf uns nicht in deinem Grimm, und mach ung von der Duͤrre frey; ach HErr! wir kehren uns zu dir, wir ehren

dich als unsern GOtt, und flehn

voll herilicher Begier; Herr! hoͤß/ und hilf uns aus der Noth⸗

4. Ach hilf uns bald von deinem Thron, gedenke nicht der Suͤnden⸗ schuld; verschon uns, HErr! durch deinen Sohn, und zeig uns wiede Gnad' und Huld. Leit du unt selbst auf rechter Bahn durch deineß Geistes Kraft und Licht; sieh' auch das Land in Gnaden an, persag uns doch den Regen nicht.

(1240.) B. S. Mel.(61.) JEsu, meine Freude Selengast erscheine, komm ish

Brod und Weine, gieb mif

Leib und Blut. Zeige mir setzun⸗ der, was fuͤr geoße Wunder dein Gedaͤchtniß thut.

gedenken, ich will dir mich schenken. 2. Hier wird aufgetragen mehr als ich kann sagen. O gewuͤnschte Tracht! hier ist eine Speise, dit verborgner Weise uns recht himm⸗ lisch macht. Hier ist Most, wer ihn gekost, kann bereits auf dieset Erden schon unsterblich werden. I5⸗

5 del Ungluͤck, Strafe deinen schweren Fluch

3. Wir schreyen in der Noth!

Liebe mich, ih liebe dich, schenk dich mir zum An

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5. slket hes de helßt. dus Gese sus speiß tes Mutl Panleke

6. Kro

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hes Hett lr dich! beksgzast, hemm Hles . Nu Wesl der sreundlie Her keie den man hler znn ach sey Fromme