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Geistliches Neu-vermehrtes Altenburgisches Gesang- und Gebet-Buch : in sich haltend Den Kern Alter und Neuer Geistreichen Lieder und Gesänge D. Martin Luthers Und Anderer Christlichen Lehrer und frommer Christen / nebst einer Vorrede Herrn Carl Andreas Redels
Entstehung
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Geld und Ehr' in meinem Herzen berrsche.

6. Und wenn mein Stuͤndlein kommen ist, so hilf mir treulich kaͤmpfen, daß ich des Satans Trutz und List durch Christi Sieg moͤg' daͤmpfen; auf daß mir Krankheit,

Angst und Noth, und denn der

letzte Feind, der Tod, sey eine Thuͤr zum Leben (I336.. H. v. B.

Mel. Wie wohl ist mir, o Freund ꝛe. O Vaerherz! o Licht! o Leben!

o treuer Hirt Immanuel! dir bin ich einmal uͤbergeben, dir, dir gehoͤret meine S Sel,, ich will mich nicht mehr selber suͤhren, der Va⸗ ter soll das Kind regieren; so geh' nun mit mir aus und ein, und leite mich nach allen Tritten, ich geh(ach hoͤr', o HErr! mein Bit⸗ ten,) fuͤr mich nicht einen Schritt allein.

Was kann dein schwaches Kind vollbringen, ich weiß mir gar in keinem Rath; drum sey in groß und kleinen Oingen mir immer sel⸗ ber Rath und That; du willst dich meiner gar nicht schaͤmen, ich mag dich ja zu allen nehmen, du willst mir selber alles seyn; so sollst du denn in allen Sachen den Anfang und das Ende machen, dann stellt sich lauter Segen ein.

3. Du gaͤngelst mich, ich kann nicht gleiten, dein Wort muß ewig feste stehn; du sprichst, dein Auge soll mich leiten, dein Angesicht soll vor mir gehn, ja deine Guͤt' und dein Erbarmen soll mich Unsen zen und umarmen; o! daß ich nuun recht kindlich sey, bey allem glaͤu⸗ big zu dir flehe, und stets guf dei⸗ nen Wink nur sehe, so spuͤr ich 104 10 neue Treu!

daß ich auch im kleinsten metke 1* deine Weisheit, Guͤt' und Treu, damit ich mich im Glau⸗ ben staͤrke, dich liebꝰ und lobꝰ und tuhig sey, und deine Welsheit lasse

Zweeter Anhang.

1496 walten, stets Ordnung, Mahz und Ziel zu ian sonst lauf sch vor, da lauf ich an; drum mach im besten mich gelassen, nichti ohne dich mir anzumafen, was di nur thust, ist wohl gethan.

5. Du weißt allein die besten Weiden/ auch das, was an mih Schaden uͤbt; drum laß dein Schaͤflein alles meiden, was ihin nicht guͤte Nahrung giebt. Achl daß ich nicht mehr von dir irren noch durch Zerstreuung mich vest liere, guch nicht im allerbeseh Schein. Ach! halte lmeine Sest

feste, hab Acht auf mich aufs al an. und halte der Versuchun.

190 Du woll'st ohn Unterlaß mich treiben zum Wachen, Ringens Flehn und Schrey'n. Laß mir deis Wort im Herzen bleiben, und il mir Geist und Leben seyn. deinen Zuruf stets erschallen mit Furcht, und als vor dir zu wallen, laß mich stets eingekehret seyn. Vermehr in mir deln inners Lebeis dir unaufhoͤrlich Frucht zu geben, und laß nichts Lau⸗ und Traͤges ein.

7. O! daß ich mich in nichts ver⸗ weilte, was mir hat Zeit und Krast verzehrt. O! daß ich stets zun Himmel eilte, mein Held! um⸗ guͤrte du dein Schwerdt, und brich durch alle Hindernisse, ja laß nach deinem Wort die Fuͤße hinfort ge⸗ wisse Tritte thun, laß mich in allen Wort'n und Werken auf deine

Geistes Trieb nur merken, und nt

in eignem Willen ruhn. 8. Ach! mach einmal mich trei und stille, daß ich dir immer sol⸗ gen kann; nur dein, nur dein volß komm'ner Wille sey hier meis Schranken, Lauf und Vahn. Lah mich nicht mehr fuͤr mich erlangen/ ja laß mir nichts am Herzen han⸗ gen, als deines großen Namen Ruhm, der sey allein mein Zill auf Erden ach! laß mirs nie ben ruͤche

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