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Geistliches Neu-vermehrtes Altenburgisches Gesang- und Gebet-Buch : in sich haltend Den Kern Alter und Neuer Geistreichen Lieder und Gesänge D. Martin Luthers Und Anderer Christlichen Lehrer und frommer Christen / nebst einer Vorrede Herrn Carl Andreas Redels
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6 7 Rel.(18.) An Wasserfluͤssen Babyl. H Koͤnig! dessen Masestaͤt weit uͤber alles steiget, dem Erd' ind Meer zu Dienste steht, vor sem die Welt sich neiget; der Him⸗ nel ist dein helles Kleid, du bist soll Macht und Herrlichkeit, sehr boß und wunderthaͤtig; ich armer Vurm vermag nichts mehr, als saß ich ruf zu deiner Ehr: Gott ty mir Suͤnder gnaͤdig. 2. Hier steh ich wie der Zoͤllner bat, beschaͤmet und von ferne, ich suche deine Huͤlf' und Gnad, o

Err! von Herzen gerne; doch

geil ich voller Fehler bin, und,

o ich mich nur wende hin, be⸗

Ipmuiet und unflaͤtig; so schlag ih nieder mein Gesicht vor dir, du Vines Himmelslicht: GOtt sey mir Suͤnder gnaͤdig!

3. Die Schulden, der ich mir lewußt, durchaͤngsten mein Ge⸗ tüssen z drum schlag ich reuig an ie Brust, und will von Herzen lässen; ich bin, o Vater! ja nicht zerth, daß ich noch wandle auf ler Erd'; doch weil du winkst, so let' ich mit ganz zerknirschtem ban⸗ ten Geist, der gleichwohl dich noch lbba heißt: GOtt sey mir Suͤnder maͤdig!

4. Mein Abba! schaue IEsum en) den Gnadenthron der Suͤn⸗ der, der fuͤr die Welt genug ge⸗ tan, durch den wir GOttes Kin⸗ der im glaͤubigen Vertrauen sind, ter ists, bey dem ich Ruhe find', sen Herz ist ja gutthaͤtig. fisse ihn, und laß ihn nicht, bis Ottes Herz mitleidig bricht:

Ott sey mir Suͤnder gnaͤdig!

5. Regiere doch mein Herz und Einn in diesem ganzen Leben, du hist mein GOtt, und was ich bin⸗

lleibt ewig dir ergeben; ach hei⸗

Ige mich ganz und gar, laß mei⸗

gen Glauben immerdar seyn durch

die Liebe thäͤtig; und will es nicht

Zweeter Anhang.

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fort, wie es soll, so ruf ich, wle mein Hekt ist voll: GOtt sey mir Suͤnder gnaͤdig!

6. Mein Leben und mein Ster⸗ ben ruht allein auf deiner Gnade, mir geh es gleich boͤß oder gut, gieb nur, daß es nicht schade. Komt denn das letzte Stuͤndlein an, so sey mir guf der Todesbahn, mein IEsu! selbst beyraͤthig; und wenn sch nicht mehr sprechen kann, so nimm den letzten Seufzer an: GOtt sey mir Suͤnder gnaͤdig

(61335.WD, P. E.

Mel.(3.) Wo GOtt der HErr nicht, O Vater der Barmherzigkeit! ich falle dir zu Fuße, verstoß den nicht der zu dir schrey't, und thut doch endlich Buße. Was ich begangen wider dich, verzeih mir alles gnaͤdiglich durch delne große Oüte.

2. Durch deiner Allmacht Wun⸗ derthat nimm von mir, was mich guaͤlet, durch deine Weisheit schaffe Rath, worinnen mirs sonst fehlet; Gieb Willen, Mittel, Kraft und Staͤrk', daß ich mit dir all' meine Werk anfange und vollende.

3. O JEsu Christe; der du hast am Kreutze fuͤr mich Armen getra⸗ gen aller Suͤnden Last, woll'st mei⸗ ner dich erbarmen: O wahrer GoOtt! o Davids Sohn! erbarm dich mein, und mein verschon⸗ sieh an mein klaͤglich rufen.

4. Laß deiner Wunden theures Blut, dein' Todespein und Ster⸗

Ich ben mir kommen kraͤftiglich zu gut,

daß ich nicht darf verderben: Bitt du den Vater, daß er mir im Zoru nicht lohne nach Gebuͤhr, wie ich es hab' verschuldet.

5. O heil'ger Geist! du wahres Licht, Regierer der Gedanken, wenn mich der Suͤnden Lust an⸗ sicht, laß mich von dir nicht wan⸗ ken; verleih, dat nun und nim⸗ mermehr Begierd' nach Wollust, Bbb 3 Geld