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Geistliches Neu-vermehrtes Altenburgisches Gesang- und Gebet-Buch : in sich haltend Den Kern Alter und Neuer Geistreichen Lieder und Gesänge D. Martin Luthers Und Anderer Christlichen Lehrer und frommer Christen / nebst einer Vorrede Herrn Carl Andreas Redels
Entstehung
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prich: HErr! daß ich Erde bin, ehre du mich selbst bedenken, lehre zu michs jeden Tag, daß ich wei⸗ er werden mag. (I325. E. N. Nel.(27.) Wer nur den lieben G. Mein lieber GOtt! gedenke mei⸗ ner im besten jetzt und alle⸗ eit: Denn außer dir ist nirgend einer, der mich mit Rath und Drost erfreut; dein Wort macht nich voll Zuversicht/ und sagt mir: Du vergißt mein nicht.

2. Gedenke meiner, wenn ich soͤren dein suͤßes Evangelium, und mache mir die Himmelslehre u Saft und Kraft im Christen⸗ hum, so, daß dein Saame wohl elingt, und tausendfache Fruͤchte ringt.

3. Gedenke meiner, wenn ich ete, und merke in Genaden drauf: Weil ich in Christo vor dich trete, o schleuß dein Herz und Ohren tuf, doch gieb mir nichts als diß liein, was mir kann gut und selig eyn. 4. Gedenke meiner, wenn ich alle; und wirf mich nicht im Zor⸗ se hin, weil ich, wie andre Men⸗ chen alle, im Fleische schwach und loͤde bin; so foͤrdre meinen Gang und Stand durch Kraft und Staͤr⸗ edeiner Hand.

3. Gedenke melner, wenn ich eide; wen hab' ich sonst als dich llein, der bey der Menschen Haß und Neide, mein Freund und Tröster koͤnnte seyn? und hab' ich lich, so lacht mein Muth, wenn Welt und Teufel boͤse thut.

6. Gedenke meiner auch in allen, horan ich nicht gedenken kann; üund blicke mich mit Wohlgefallen meinem ganzen Leben an; denn siebst du mir, was dir gefaͤllt, so ss um mich recht gut bestellt.

7. Gedenke meiner, wenn ich

ferbe, und wenn mich alle Welt

sergißt; versetze mich in jenes Er⸗

Zweeter Anhang.

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be, wo du mein Theil und Leben bist; denn bleibst du nicht im Him⸗ mel mein, so wollt' ich nie gebo⸗ ren seyn.

8. Ich will mich uͤber nichts be⸗ truͤben: Jn deine Haͤnde hast du mich zum Heil und Segen gnge⸗ schrieben; drum sieht die Hoffnung bloß auf dich, und denkt im Glau⸗ ben ungekraͤnkt, daß GOtt im be⸗ sten meiner denkt.

(1326.) C. F. N.

Mel.(2) Alle Menschen muͤssen ꝛe. Menschen ists gesetzt, zu sterhen,

ihre Herrlichkeit verbluͤht, welcher von den Himmels Erben lebet, der den Tod nicht sieht? Staub wird dieser Leib von Erdez doch, damit er himmlisch werde, wird er einst von GOtt erneut, und zieht an Unsterblichkeit.

2. Wolle ich laͤnger hier verwei⸗ len, als es meinem GOtt gefaͤllt? seinem Reiche zuzueilen, laß ich gern die Pruͤfungswelt; JEsus til⸗ get meine Suͤnden, staͤrkt mich. hilft mir uͤberwinden, auch in mei⸗ ner letzten Noth, rettet mich sein Blut und Tod.

3. Und wer kann mich ihm ent⸗ reißen? Mein ist er und ich bin sein. Er erfuͤllt, was er verheißen; sein soll ich mich ewig freun. Ja mir solls durch ihn gelingen, mich zu ihm empor zu schwingen, Freu⸗ denvoll vor ihm zu stehn, meinen Helland! anzufehn.

4. Dort bey ihm ist wahres Le⸗ ben. Millionen stehen schon, ih⸗ ren Retter zu erheben, selig da vor seinem Thron. Hohe Seraphinen ringen, mitanbetend ihm zu sin⸗ gen. Mreis zu nehmen wuͤrdig ist der Erbarmer, JEsus Christ.

5. Alle, die ihm nachgewandelt, sehn des Glaubens Dunkelheit dort in Licht und Schauen verwandelt, und in Wonne jedes Leid; weihen ihm die neuen Lieder werfen ihre Kronen nieder vor dem 2.060

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