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Geistliches Neu-vermehrtes Altenburgisches Gesang- und Gebet-Buch : in sich haltend Den Kern Alter und Neuer Geistreichen Lieder und Gesänge D. Martin Luthers Und Anderer Christlichen Lehrer und frommer Christen / nebst einer Vorrede Herrn Carl Andreas Redels
Entstehung
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Glaube diß geneußt. naeue Kraft und Staͤrke in unserm Kampf⸗ und Slaubenswerke.

de mit deines Leibes ein, Stande ein Herz und eine Sele

stig deine Liebe sey. Dein Blut, dein Tod und deine Schmerzen verneuern sich in unsern Herzen. 3. Es wird dem zagenden Ge⸗ wissen ein neues Siegel aufge⸗ druͤckt, daß unser Schuldbrief sey zerrissen, daß unste Handschrift

sey, zerstückt, daß wir Vergebung

unsrer Suͤnden( in deinen blut⸗ gen Wunden finden.

() mMatth. 26, 27. 28.

4. Das Band wird fester zuge⸗

zogen, das dich und uns zusam⸗

men fuͤgt. Die Freundschaft, die

wir soust gepflogen, fuͤhlt/ wie sie

neue Stützen kriegt. Wir werden

mehr in solchen Stunden, mit dir zu einem Gelst verbunden(D.

(&) Zoh. 6, 56.

5. Diß Brod kann wahre Nah⸗ rung geben, diß⸗Blut erquicket unsern Geist. Es mehrt sich unser inners Leben(), wenn unser Wir fuͤhlen

(6) Zoh. 6, 53⸗5/.

6. Wir treten in genauere Ban⸗ Gliedern mit denen wir in solchem

feyn. Der Geist muß mehr zusam⸗

ö menfließen, da wir ein Fleisch und

Blut genießen(5).

CH%) x. Ror. 10, I2% 13.

7. Dein Fleisch muß uns zum

Pfande dienen, daß unser Fleisch,

17. RKap.

das Schwachheit voll, einst herr⸗ lich aus dem Staube gruͤnen, und

unverweßlich werden soll(4), ja,

daß du uns ein ewig Leben nach diesem kurzen werdest geben.

() Joh. 6, 50.§1. 54.

8. O theures Lamm! so edle

Gaben hast du in dieses Mahl ge⸗ legt. Da wir dich selbst zur Speise hhaben, wiewohl ist unser Geist ver⸗ pflegt: diß Mahl ist unter allen

Zweeter Anhang.

147⁰

Lelden ein wahrer Vorschmack jenen Freuden.

9. Dir sey Lob, Ehr und Preis gesungen. Ein solcher hoher Ae⸗ besschein verdient, daß aller En⸗ gel Zungen zu dessen Ruhm ge⸗ schaͤftig seyn. Wird unser Geist zu dir erhoben, so wird er dich vollkommner loben.

(1324.) C. F. E.

Mel.(2) VEsus meine Zuversscht.

Teine Lebenszeit verstreicht⸗

stuͤndlich eil ich zu dem Grabe⸗ und was ists, das ich vielleicht hier

annoch zu leben habe? denk, 9 Mensch! an deinen Tod, saͤume nicht: Denn Eins ist noth.

2. Lebe, wie du, wenn du stirbst⸗ wünschen wirst, gelebt zu haben, Huͤter, die du hier erwirbst, Wuͤr⸗ den, die dir Menschen gaben; nichtz wird dich im Tod erfreun; Diese Guͤter sind nicht dein.

5 Nur ein Herz, das Gutes liebt, nur ein kuhiges Gewissen, das vor GOtt dir Zeugniß giebt/ wird dir deinen Tod versuͤßen; Dieses Herz, von Gott erneut, ist des Todes Freudigkeit.

4. Wenn in deiner letzten Noth Freunde huͤlfloß um dich beben! Dann wird üͤber Welt und Tod dich diß reine Herz erheben; dann erschreckt dich kein Gericht: GOtt ist deine Zuversicht.

. Daß du dieses Herz erwirhst, fuͤrchte GOtt, und bet' und wache, sorge nicht, wie fruͤh du stirbst! Deine Zest 17 GOttes Sache, Lern' nicht nur, den Tod nicht scheun, lern' auch, seiner dich erfreun.

6. Ueberwind' ihn durch Ver⸗ traun, sprich: Ich weiß, an wen ich glaͤube, und ich weiß, ich werdꝰ ihn schaun einst in diesem meinen Leibe. Er, der rief: Es ist voll⸗ bracht! nahm dem Tode seine Macht.

7. Tritt im Geist zum Grab' ost hin, siehe dein Gebein versenken; sprich!

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4. Gebef Und! e hin, tre schen glle, hlöde bin

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