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Geistliches Neu-vermehrtes Altenburgisches Gesang- und Gebet-Buch : in sich haltend Den Kern Alter und Neuer Geistreichen Lieder und Gesänge D. Martin Luthers Und Anderer Christlichen Lehrer und frommer Christen / nebst einer Vorrede Herrn Carl Andreas Redels
Entstehung
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dadurch 1

F. F. 1 lein geht und e. nt de Sin⸗ inter ihrer Laß Mansch, kein die nirgends fden; denen It zu klein, die

Gteuel seyn, den Stab ge⸗ r Holle zuge⸗ Gleystadt auf⸗ land nimmt die

l muͤtterliches seinem Thron 9 der Suͤnder an ihrer Statt Et senkte sich schmeckte den Un, da er denn theuren Zah⸗ ud seinem Va⸗ o heißts: Er n. aufgethaner Schloß ber⸗ Hyricht sie bon d kilget bald es wird ihn unergruͤnd⸗ x seinen Tod und ihnen l/ der fleu⸗ Mein Hei⸗ der an. dem Valer ofnen Al⸗ I den Vss⸗ ihen Ethal⸗ auf an Kil⸗ 15 er ist und Hakv

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hat, wird ihnen elgen uͤbergeben, und selbst die Thuͤr zum ew'gen Leben wird ihnen froͤlich aufge⸗ than. Mein Heiland nimmt die Suͤnder an.

5. Ol solltest du sein Herte sehn, wie sichs nach armen Sündern sehnet, sowohl, wenn sie noch irre gehn, als wenn ihr Auge vor ihm thraͤnet! wie streckt er sich nach Zoͤllnern aus! wie eilt er in Zachat Haus! wie sanft stillt er der Magdalenen den milden Fluß erpreßter Thraͤnen, und denkt nicht mehr, was sie gethan. Mein Hei⸗ land nimmt die Suͤnder an

6. Wie freundlich blickt er Pe⸗ trum an, ob er gleich noch so tief gefallen. Nun diß hat er nicht nur gethan, da er auf Erden muß⸗ te wallen: Nein, er ist immer einer⸗ ley, gerecht und fromm, und ewig treu; und wie er unter Schmach und Leiden, so ist er auf dem Thron der Freuden den Suͤn⸗ dern liebreich zugethan. Mein Heiland nimmt die Suͤnder an.

7. So komme denn, wer Suͤn⸗ der heißt, und wen sein Suͤnden⸗ greul betruͤbet, zu dem/ der kei⸗ nen von sich, weist, der sich ge⸗ beugt zu ihm begiebet. Wie? wollt st du dir im Lichte stehn, und ohne Noth verloren. gehn? Willst du der Suͤnde laͤnger dienen, da, dich zu retten er erschienen? O! nein, verlaß die Suͤndenbahn! Mein Heiland nimmt die Suͤn⸗ der an. 8

.8. Komm nur muͤhsellg und ge⸗ buͤckt komm nur, so gut du weißt zu kommen; wenn gleich die Last dich niederdruͤckt, du wirst auch kriechend angenommen. Sieh', wie sein Herz dir offen steht, und wie er dir entgegen geht! wie lang hat er mit vielem Flehen sich bruͤn⸗ stig nach dir umgesehen? so komm denn, armes Herz, heran: Mein Heiland nimmt die Suͤnder an.

Zweeter Anhang.

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9. Sprich nicht: Ich habs zu grob gemacht, ich hab' die Guter seiner Gnaden so lang und schaͤnd⸗ lich umgebracht, er hat mich oft umsonst geladen. Wofern du es nur redlich meynst, und deinen Fall mit Ernst beweinst; so soll ihm nichts die Haͤnde binden, und du sollst jetzt noch Gnade finden: Er hilft, wenn sonst nichts helfen kann. Mein Hetland nimmt die Suͤnder an.

10. Doch sprich auch nicht: ES ist noch Zeit, ich muß erst diese Lust genteßen, GOtt wird ja eben nicht gleich heut die ofne Gna⸗ denpforte schließen. Nein, weil er ruft, so hoͤre du, und greif mit beyden pe zu. Wer sei⸗ ner Selen Heil vertraͤumet der hat die Gnadenzeit versaͤumet; ihm wird hernach nicht aufhethan.

eut komm! heut nimmt dich JEsus an.

II. Ja! zeuch mich selbsten recht zu dir holdselig suͤßer Freund der Suͤnder! erfuͤll' mit sehnender Be gier auch uns, und alle Adams⸗ kinder. Zeig uns bey unserm Se⸗ lenschmerz dein aufgespaltnes Lie⸗ besherz; und wenn wir unser Elend sehen, so laß uns ja nicht stille stehen, bis daß ein jeder so⸗ gen kann: GOtt Lob! auch mich nimmt JEsus an. é

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1323.0 Mel.(57.) Hier liegt mein Heiland. Mein IJEsu! der du vor dem Schesden, in deiner letzten Trauernacht, uns hast die Fruͤchte deiner Leiden in einem Testament vermacht: Es preisen glaͤubige Ge⸗ muͤther dich, Stifter dieser hohen Guͤter.

2. So oft wir dieses Mahl ge⸗ nießen, wird dein Gedaͤchtniß bey uns neu(5). Man kann aus fri⸗ schen Pxoben schließen, wie bruͤn⸗ (*) Quc. 22, 19. 1. Ror. 11, 25. 26. tig