Von den Worten und Weisen des Gesangbuches
uf den den rechten Ton nicht fanden, kann uns nicht verwundern, und Aber daß sie die Cieder der Vergangenheit in ihre EUrt umänderten, wie loch in das in anderer Weise schon ihre pietistischen und orthodoxen Vor— wohl fahren getan hatten, müssen wir beklagen. Immerhin ist auch be den aus diesen Tagen der Denkgläubigkeit manches wahrhaft erbaulsche evan⸗ Lied auf uns gekommen. Vor allem ist den Gemeinden herzlich lieb ie nur geworden der nüchtern verständige, dabei aber von Herzen fromme . Ein und ergebene Christian FSürchtegott Gellert, dessen schlicht riedr. bürgerliche Empfindung wir neben den feurigen Ulängen anderer dfart⸗ Dichter nicht missen möchten(17 41 45 66 151 156 176 202 207 uutt der 209 225 254 299 300) und der sich fester eingebürgert hat als mierten der Sänger des„Messias“, Friedrich Gottlieb Klopstock sion in(123 178 190 345). RHuch Cramer(110 249), Schiebeler im 19.(147). Christoph Che. Sturm(196), Meister(48), Sunk hennen(65), Diterich(305) u. a. haben nur mit wenigen Liedern im ömmig⸗ evangelischen Gottesdienste festen Fuß gefaßt. Das neunzehnte Jahrhundert hat es recht als seine Kufgabe 11
es war 9. ö angesehen, die von den Vätern ererbten Schätze wieder zu heben vohl in und sich dankbar alles dessen zu freuen, was Gott unsern Dichtern
denen und Sängern zu verschiedenen Seiten und in verschiedener Weise 455 auszusprechen gegeben hat. Daneben haben auch neue Dichter in neg⸗ großer Mannigfaltigkeit der Gaben und Verschiedenheit der Richtung
395 ihre Stimmen erhoben zum Preise des Einen Herrn und Erlösers. e vor⸗ x Allen voran die ehrwürdige Prophetengestalt des getreuen Eckart
söne des deutschen Volkes, Ernst Moritz Urndt, der ebenso männlich ö Inar fest als kindlich einfach zu reden wußte und den Ton des alten Kirchen⸗ 1—I. liedes fast sicherer getroffen hat als einer seiner Genossen(16 182 10 197 329 562 382); ihm zur Seite der früh vollendete, seelenvolle 57 marxsvon Schenkendorf(15 576 401), der von inniger Ciebe h zu Jesus durchdrungene Friedrich von hardenberg, No⸗ *. 10 valis genannt(55 205 245 397), das Kindesgemüt eines Mat⸗ . ri. thias Claudius(393) und der reiche sprachgewaltige Dichter— lismos geist eines Friedrich Rückert(Q). Daneben eine bunte Schar beit de frommer Dichter: im Norden Krummacher(1993), Stier(97), tele den Garve(156 244), Stip(129), Philipp Spitta(69 79 168 Wahe 188 189 208 251 258 269 274 310 557 385), Kogel(124), ten odet Julius Sturm(158), Marot(174), Sachse(192), V. von afenhei Strauß(248); im Suden Ulbert Knapp(39 94 1355), Kern sie füñ(185), Puchta(113), Gerok(152), Michael hahn(148), n Seele 491


