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Evangelisches Gesangbuch für Elsaß-Lothringen
Entstehung
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einige haben, (10 41 ). Wie Sunge Kirche Tt, was 55 2ʃ5 1. 5⁵⁷ zen wir Isaab, der Ge⸗ 40 14³ lls eine großer Jahr⸗ herz tiefer tbaren en und xts sein ie jeho retenen oder el⸗

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Von den Worten und Weisen des Gesangbuches

Mein Herze geht in Springen Die Sonne, die mir lachet,

und kann nicht traurig sein, ist mein Herr Jesus Christ;

ist voller Freud und Singen, das, was mich singend machet, sieht lauter Sonnnenschein. ist, was im Himmel ist.(198, 15.)

Nur einige Namen dieser Seit sollen genannt werden. Kls das rechte Vorbild aller Ureuzträger steht da Johann heermann

in Cissa, der sein müdes Haupt zum ewigen Schlummer niederlegte, noch ehe dasedle Fried- und Freudenwort erschollen war(44 62 98 242 257 270). Michael Altenburg sang das Lied(111), das alsGustav kdolfs Feldliedlein berühmt geworden und am Morgen vor der Schlacht bei Lützen von der schwedischen Urmee angestimmt worden ist. Rartin Rinkart hat mitten im dreißig jährigen KriegeNun danket alle Gott gedichtet, das Cied, das hernach bei dem westfälischen Frieden und später immer wieder als das prostestantische Cedeum erklungen ist(216). Johann Rist (1 26 54 144 185 214 350), Paul Fleming(511), Apelles von Löwenstern(220), Simon Dach(552) und viele andere, mit dem Dichterlorbeer geschmückte Männer reichen jedoch nicht heran an den Einzigen, den die deutsch-evangelische Christenheit als ihren Cieblingsdichter erkoren hat, Paul Gerhardt(13 14 20 24 28 40 50 55 55 87 114 134 140 198 217 224 256 259 500 305 508 519 555 565 565 388 589). Was er gesungen hat zur§eier der Heilstaten Gottes, zum Preise seiner Macht und Herrlichkeit in den Werken der Schöpfung, zum Ruhme der von ihm gestifteten Lebensordnungen vor allem die Lieder des Ver trauens, der Ergebung, der Hoffnung, das wird seine erhebende und bewegende Uraft beweisen, solange noch ein evangelisches Herz schlägt. Den Dichter aber, der Seit seines Lebens ein strenger, mit ängstlicher Gewissenhaftigkeit an den Bekenntnisschriften seiner Kon⸗ fession haltender Lutheraner war, haben längst alle Evangelischen, ja auch weite Kreise der Katholiken, zu einem herzensfreund er koren, dem sie das Beste verdanken, was ein Mensch dem andern schuldig werden kann. Neben ihm wirkte an der Nikolaikirche zu Berlin ein Mann als Kantor und Musikdirektor, der viele Gerhardtsche Lieder in Musik gesetzt und überhaupt durch seine besonders an mutenden Weisen einer der Lieblingssänger der evangelischen Kirche geworden ist, Johann Crüger(45 44 65 87 90 114 125 155 166 181 184 216 217 228 258 249 504 350 352). Aber auch sonst hat diese Seit eine reiche Fülle herrlicher Weisen gezeitigt, die

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