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Von den Worten und Weisen des Gesangbuches
Blaurer(S. 5, Nr. 75 80 112 526), und sein Bruder, Thomas Blaurer, der Bürgermeister von Konstanz und Reichsvogt(60 381), ihre feurigen, glaubensstarken Cieder gesungen. Auch die Gesänge des Nürnberger Rektors Sebald Heyden(570) und des Geheimsekretärs des wackeren Ritters Georg von§Frundsberg, Adam Reißner in Mindelheim(312), haben in den elsässischen Gesangbüchern sofort Kufnahme gefunden.
Das Geschlecht, das den Reformatoren folgte, war in heftige Glaubensfehden verwickelt, in deren hitze selbst die, welche auf dem—
selben Grunde standen, einander vom heil und von der Gemein⸗ schaft der Ciebe ausschlossen. In den LCiedern aber, die wir von ihnen erhalten haben, klingt, Gott sei Dank, der Kriegston nicht nach, sondern eine Wärme der Glaubensüberzeugung, die sie den von ihnen bekämpften Richtungen ebenso teuer machen, wie ihren Konfessionsgenossen. Obenan sei Philipp Nicolai genannt, ein Waldecker; seine beiden Lieder„Wie schön leuchtet der Morgenstern“ und„Wachet auf, ruft uns die Stimme“(35 354), deren pracht⸗ volle Weisen von den größten protestantischen Consetzern wie von der Gemeinde überaus viel gebraucht worden sind(55 65 72 85 91 94 178 187 189 242 251 259 290 354), atmen fröhliche Liebe zu Jesus, dem Schönsten unter den Menschenkindern, und feierlichen Ernst in Erwartung der Erscheinung des himmlischen Bräutigams. Nach Wort und Weise Straßburgischen Ursprungs, ist Nicolais Liedern an die Seite zu stellen Martin Schallings„herzlich lieb hab ich dich, o Herr“(255), ein Lied, in dem Sells Sterbegebet ergreifend nachklingt. Von den anderen Dichtern dieser Seit ent⸗ stammen dem Süden Deutschlands Bienemann(506) und Sel⸗ necker(101 285), dem sangreichen Thüringen Helmbold(218 318), Ceon(354 555) und Rutilius(262), dem Osten Behm (33), Moller(297 578) und der ob seiner Gemütstiefe und Volks— tümlichkeit hochgefeierte herberger(540), dessen während der pestzeit in Fraustadt gedichtetes und mit seinem Vornamen Valerius versehenes Lied seither Causenden die Hoffnung stark und das Sterben leicht gemacht hat.
Die Weisen, welche man im Reformationsjahrhundert gesungen hat, sind zum Ceil den alten Kirchengesängen entnommen, zum Ceil weltlichen Ciedern, zum Ceil sind sie ganz neu gesetzt worden. während in Wittenberg Johann Walther Luther als„Sänger— meister“ zur Seite stand, waren es in Straßburg die beiden Prediger
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