und; len, iten, en
Zalchurdet
Ipaab, 155
2 Du, Gott und herr der Seiten, willst, daß wir uns bereiten
zu unsrer wahren Ruh;
stets zeigst du dein Gemüte, schickst uns aus milder Güte auch stumme, stille Cehrer zu.
3 Die Rose läßt sich brechen, wird niemals widersprechen des Gartenherren hand;
der Apfel zum Genießen
fällt selbst zu deinen Füßen und lässet willig seinen Stand.
4 Und du, Mensch, wollst nicht dich deinem Gott ergeben? 3235 Was ist dein größter Ruhm?
Weise.
Tod und ewiges Leben 410
Daß er dich hat erschaffen, geziert mit Glaubenswaffen zu seinem ewgen Eigentum.
5 Schickt er denn Ureuz und Schmerzen,
nimmt, was uns liegt am Herzen,
er meints doch allzeit gut;
und sind wir Gottes eigen,
so laßt uns stille schweigen
zu allem, allem, was er tut.
6 wer mag der Welt Getümmel
erwählen für den himmel?
Hilf, Christe, Gottes Sohn,
daß wir uns stets gewöhnen,
uns nur nach dir zu sehnen
und deinem heilgen Gnadenthron. Heinrich Hlbert, 1604— 1651
Oskar Wermann, e a—.—4————
Il
4¹⁰
GS——— x r i.
gehn, daß ich Je⸗sum
1
mö⸗ge sehn! ei⸗ ne Seel ist
PꝓP E
voll Der⸗ lan⸗gen, ihn auf
e⸗wig zu um⸗fan-gen und vor sei-nem Thron zu stehn.
2 Süßes Licht, süßes Licht, Sonne, die durch Wolken bricht! O wann werd ich dahin kommen, daß ich dort mit allen Frommen schau dein holdes Angesicht?
3 lich, wie schön, ach, wie schön ist der Engel Cobgetön! Hätt ich Flügel, hätt ich Flügel,
flög ich über Tal und Hügel heute noch nach Sions Höhn.
4 Wie wirds sein, wie wirds sein,
wenn ich zieh in Salem ein,
in die Stadt der goldnen Gassen!
Herr, mein Gott, ich kanns nicht fassen,
was das wird für Wonne sein! 44⁵


