403 Das christliche Ceben
2wer sich kränket, weil er denket Jesus liege in dem Schlaf,
wird mit Klagen nur sich plagen, da der Unglaub leidet Straf.
3Du bderächter, Gott, dein Wäch— ter,
schläfet ja noch schlummert nicht.
Zu den höhen aufzusehen,
das ist deine Glaubenspflicht.
4 Im verweilen und im Eilen bleibt er stets ein Vaterherz. Laß dein Weinen bitter scheinen, dein Schmerz ist ihm auch ein Schmerz.
5 Glaub nur feste, daß das Beste über dich beschlossen sei.
Eigene Weise.
Wann dein Wille nur ist stille, wirst du von dem Kummer frei.
6 Gottes hände sind ohn Ende, sein Vermögen hat kein Siel. Ists beschwerlich, scheints gefähr⸗
deinem Gott ist nichts zu viel. He
7 Wann die Stunden sich gefun⸗
den, bricht die hilf mit Macht herein, und dein Grämen zu beschämen, wird es unversehens sein.
8 amen, Amen! In dem Namen
meines Jesu halt ich still;
es geschehe und ergehe,
wie und wann und was er will. Johann Daniel Herrnschmidt, 1675— 1725
Cäsar Malan, 1827
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1 Har⸗re, mei⸗ne See⸗le, har- re des Herrn;
Ir Ie,
3
al ⸗les ihm be⸗ hilft er doch so gern! —. eee, er di.— — E——— 4—8— Sei un-ver⸗zagt bald der Mor- gen 13.
und ein neu⸗er Früh-ling 22.3 dem Win⸗ter nach.
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len Stür⸗ men, in al ⸗ ler Not


