Das christliche Ceben
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lie⸗ben Som⸗-mer
„zeit an dei⸗nes Got⸗tes Ga⸗ben; schau
5....
an der schö⸗nen Gär-ten Sier und
—
sie-he, wie sie
SS...
sich aus
2 Die Bäume stehen voller Caub, das Erdreich decket seinen Staub mit einem grünen Kleide; Narzissen und die Tulipan
die ziehen sich viel schöner an als Salomonis Seide.
3 Die Lerche schwingt sich in die Luft, das Täublein fleugt aus seiner Kluft und macht sich in die Wälder; die hochbegabte Nachtigall ergötzt und füllt mit ihrem Schall Berg, Hügel, Tal und Felder.
4 Die Glucke führt ihr Völklein
aus,
der Storch baut und bewohnt sein
Haus,
das Schwälblein speist die Jungen⸗
der schnelle Hirsch, das leichte Reh
ist froh und kommt aus seiner höh ins tiefe Gras gesprungen.
mir und dir
5 Die unverdroßne Bienenschar fleugt hin und her, sucht hie und dar
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ge⸗schmü⸗ket ha⸗ ben.
ihr' edle Honigspeise;
des süßen Weinstocks starker Saft bringt täglich neue Stärk und Kraft in seinem schwachen Reise.
6 Der Weizen wächset mit Gewalt, darüber jauchzet jung und alt und rühmt die große Güte
des, der so überflüssig labt
und mit so manchem Gut begabt das menschliche Gemüte.
7 Ich selber kann und mag nicht * ruhn,
des großen Gottes großes Cun
erweckt mir alle Sinnen;
ich singe mit, wenn alles singt,
und lasse, was dem Höchsten klingt,
aus meinem herzen rinnen.
8 ach, denk ich, bist du hier soschön,
und läßt du's uns so lieblich gehn
auf dieser armen Erden,
was will doch wohl nach dieser Welt
dort in dem festen himmelszelt
und güldnen Schlosse werden!
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