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Evangelisches Gesangbuch für Elsaß-Lothringen
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349 Streben nach der Vollendung des Heiles

6 Kein Durst noch Hunger wird uns schwächen, denn die Erquickungszeit ist da. Die Sonne wird uns nicht mehr stechen, das Camm ist seinem Volke nah. Es will selbst über ihnen wohnen und ihre Treue wohl belohnen mit Licht und Trost, mit Ehr und Preis. Es werden die Gebeine grünen; der große Sabbat ist erschienen, da man von keiner Arbeit weiß.

5—.— Weise.

7 Da ruhen wir und sind im Frieden und leben ewig sorgenlos. Ich fasset dieses Wort, ihr Müden, legt euch dem heiland in den Schoß. Uch Flügel her! wir müssen eilen und uns nicht länger hier ver⸗ weilen, dort wartet schon die frohe Schar. Fort, fort, mein Geist, zum Jubi⸗ lieren, begürte dich zum Triumphieren! Ruf, auf, es kommt das Ruhejahr! Johann Sigismund Munth, 1700—1779

Melchior Franck, 1663

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72 O schöner Tag und noch viel schönre Stund,

wann wirst du kommen schier, da ich mit Lust und freiem Freuden⸗ mund

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—* 1 —— le und eilt aus die⸗ser Welt.

die Seele geb von mir

in Gottes treue hände zum auserwählten Pfand, daß sie mit Heil anlände in jenem Vaterland?