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Hoffnung auf das ewige Ceben
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den; wirf hin die Cast und eil her-zu. Bald ist der 4 72 42——————.— 1 5— +
schö⸗ne Aampf ge-en⸗det,
bald, bald der sau-re Lauf voll⸗
I
so gehst du
2 Die Ruhe hat Gott auserkoren, die Ruhe, die kein Ende nimmt. Es hat, da noch kein Mensch ge⸗ boren, die Liebe sie uns schon bestimmt. Der heiland wollte darum sterben, uns diese Ruhe zu erwerben. Er ruft, er locket weit und breit: Ihr müden Seelen und ihr From— men, versäumet nicht, heut einzukom⸗ men zu meiner Ruhe Lieblichkeit!
3 8o kommet denn, ihr matten
Seelen,
die manche Cast und Bürde drückt;
eilt, eilt aus eurenkummerhöhlen,
geht nicht mehr krumm und sehr
gebückt!
Ihr habt des Tages Last getragen,
dafür läßt euch der heiland sagen:
Ich selbst will eure Ruhstatt sein.
Ihr seid sein Volk, gezeugt von
oben;
ob Sünde, Welt und Ceufel toben, seid nur getrost und gehet ein.
en-⸗det;
ein zu dei⸗ner uh.
4 Was mag wohl einen Kranken
laben und einen müden Wandersmann? Wo jener nur ein Bett kann haben und sanfte darauf ruhen kann; wenn dieser sich darf niedersetzen, an einem frischen Trunk ergötzen, wie sind sie beide so vergnügt! Doch dies sind kurze Ruhestunden; es ist noch eine Ruh erfunden, da man auf ewig stille liegt.
5 Da wird man Freudengarben bringen, denn unsre Tränensaat ist aus. O welch ein Jubel wird erklingen und süßer Ton im Vaterhaus! Schmerz, Seufzen, Leid, Tod und dergleichen wird müssen fliehn und von uns weichen; es wird das Lamm, das wir da sehn, uns aus dem Lebensbrunn er⸗ frischen, die Tränen von den kugen wischen. Wer weiß, was sonst noch soll ge— schehn? 385


