328 Streben nach der Vollendung des Heiles
sei-ne Ta⸗ten,
2 Denke doch: Es a so gehen, was Gott weislich heißt geschehen ihm und dir zur Herrlichkeit.
Ob der KUnfang seltsam scheinet, ist das End doch gut gemeinet; Friede folget nach dem Streit.
3 Gottes Weg ist in den Flüssen und in großen Wassergüssen, und du spürst nicht seinen Fuß. So auch in dem Meer der Sorgen hält Gott seinen Pfad verborgen, daß man nach ihm suchen muß.
4 Mein Besinnen kann ersinnen, wo man könne hilf gewinnen, die Vernunft ist hier zu blind. Ihre halb gebrochnen Hugen nicht in das Verborgne taugen, denn sie allzu blöde sind.
5 weil der herr im Dunkeln
wohnet und sein Reich im Trauen thronet, da man glaubt, ob man nicht sieht,
bleibt die Sorge wohl beim Sorgen;
wer nicht trauen will auf morgen, dem auch keine Hilfe blüht.
ö re.
und du sprichst: Wo Wills hin⸗aus?
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6 Gott muß man in allen Sachen, weil er alles wohl kann machen, End und Knfang geben frei.
Er wird, was er angefangen, lassen so ein End erlangen,
daß es wunderherrlich sei.
7 Fähret er mit dir im Schrecken durch die Dornen, durch die Hhecken, über Stock und über Stein,
Berg und Tal und Selsenklüfte, auch durch Feuer, Wasser, Lüfte und was mehr kannschrecklich sein,
8 Casse doch vor nichts dir grauen, lerne deinem Gott vertrauen,
sei getrost und gutes Muts.
Er fürwahr, er wird es führen, daß du wirst am Ende spüren, wie er dir tut lauter Guts.
O Du wirst an den Fingern zählen und nicht vor der Welt verhehlen, was die blinde Welt nicht kennt. Er wird dir dein Kreuz versüßen, daß du wirst bekennen müssen: Wunderanfang, herrlich End! Heinrich Urnold Stochfleth, 1645— 1708
4-Vorbereitung auf den Tod
Eigene Weise.
32 h
168⁷ —.— 5. .e—
x Al⸗le Men⸗schen müs⸗sen ster⸗ben, al-les
was da le⸗-bet,
muß ver-der⸗ben, soll es


