326 Streben nach der Vollendung des Heiles
5 Wie Gott mich führt, so bleib ich
t im Glauben, Hoffen, Leiden;—
steht er mit seiner Kraft mir bei, was will mich von ihm schei— den? Ich fasse in Geduld mich fest; was Gott mir widerfahren läßt, muß mir zum Besten dienen.
weise: Was mein Gott will.
6 Wie Gott mich führt, so will
ich gehn, es geh durch Dorn und Hecken; kann ichs auch anfangs nicht ver—
zuletzt wird ers aufdecken, stran. wie er nach seinem Vaterrat mich treu und wohl geführet hat; dies sei mein Glaubensanker. Campertus Gedicke, 1685— 1755
Frankreich, 16. II
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Wies Gott ge— fällt, ge-fällts mir auch, ich
b mich zu⸗
zei⸗ten beißt der Rauch, und
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laß mich gar nicht ir-ren!! wenn sich schon ver-⸗ wir-⸗ren)
E
sehn, muß es be⸗ 17570 solls
2 wies Gott gefällt, so nehm ichs
das andre laß ich fahren. 22 Was nicht soll sein, stell ich dahin. Gott will mich recht erfahren, ob ich ihm will
auch halten still,
und wird wohl Gnad bescheren; dran zweifl ich nicht.
Solls sein(man spricht),
so seis; dem kann nichts wehren.
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ich für⸗ wahr, Gott wirds 3. letzt wohl stel⸗ len.
all Sa⸗chen gar, weiß
5
Wie ers er⸗
sein, so seis ohn Quä⸗-len.
3 Wies Gott gefällt, laß ichs ge⸗
ich will mich drein ergeben; zchehn. wollt ich sein'm Willen widerstehn, umsonst wär all mein Streben, dieweil fürwahr
all Tag und Jahr
bei Gott sind ausgezählet.
Ich schick mich drein;
solls ja so sein,
so seis bei mir erwählet.
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