32⁴4 Streben nach der Vollendung des Heiles
4 Die du verheißest gnädiglich all denen, die drum bitten dich im Namen deins Sohns JesuChrist, der unser heil und Fürsprech ist. 5 Drum kommen wir, Herr unser Gott, und klagen dir all unsre Not, weil wir jetzt stehn verlassen gar in großer Trübsal und Gefahr.
Eigene Weise.
6 Sieh nicht an unsre Sünden groß, sprich uns davon in Gnaden los; steh uns in unserm Elend bei,
mach uns von allen Plagen frei,
7 Aufdaß von herzen können wir nachmals mit Freuden danken dir, gehorsam sein nach deinem Wort, dich allzeit preisen hie und dort.
Paul Eber, 1511—1569
6565 neumark, 1657
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11 5—5 nur den
den wird er wun-der-bar
al-le⸗zeit, ler Not und Trau-rig-keit.]
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Kl⸗ler⸗höch-sten, traut, der hat auf kei-nen Sand ge-baut.
2 was helfen uns die schweren Sorgen?
Was hilft uns unser Weh und lich?
Was hilft es, daß wir alle Morgen
beseufzen unser Ungemach?
Wir machen unser Kreuz und Leid
nur größer durch die Traurigkeit.
3 man halte nur ein wenig stille und sei doch in sich selbst vergnügt, wie unsers Gottes Gnadenwille, wie sein' Ullwissenheit es fügt. Gott, der uns sich hat auserwählt, der weiß auch sehr wohl, was uns
fehlt. 358
4 Er kennt die rechten Freuden⸗ stunden,
er weiß wohl, wann es nützlich sei;
wenn er uns nur hat treu erfunden
und merket keine heuchelei,
so kommt Gott, eh wirs unsversehn
und lässet uns viel Guts geschehn.
5 Denk nicht in deiner Drangsals⸗ hitze, daß du von Gott verlassen seist, und daß Gott der im Schoße sitze, der sich mit stetem Glücke speist. Die Folgezeit verändert viel und setzet jeglichem sein Siel.
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