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Evangelisches Gesangbuch für Elsaß-Lothringen
Entstehung
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322 Streben nach der Vollendung des heiles

2 was Gott tut, das ist wohlgetan, er wird mich nicht betrügen;

er führet mich auf rechter Bahn, so laß ich mich begnügen

an seiner huld und hab Geduld; er wird mein Unglück wenden, es steht in seinen händen.

3 Was Gott tut, das ist wohlgetan, er wird mich wohl bedenken; er, als mein Arzt und Wunder— mann, wird mir nicht Gift einschenken für Arzenei. Gott ist getreu; drum will ich auf ihn bauen und seiner Gnade trauen.

4was Gott tut, das ist wohlgetan, er ist mein Licht und Leben, der mir nichts Böses gönnen kann;

Eigene Weise

ich will mich ihm ergeben in Freud und Leid. Es kommt die

Seit, da öffentlich erscheinet, wie treulich er es meinet.

5 Was Gott tut, das ist wohlgetan,

muß ich den Kelch gleich schmecken, der bitter ist nach meinem Wahn, laß ich mich doch nicht schrecken, weil doch zuletzt ich werd ergötzt mit süßem Trost im Herzen;

da weichen alle Schmerzen.

6 Was Gott tut, das ist wohlgetan,

dabei will ich verbleiben.

Es mag mich auf die rauhe Bahn

Not, TCod und Elend treiben,

so wird Gott mich ganz väterlich

in seinen Urmen halten;

drum laß ich ihn nur walten. Samuel Rodigast, 1649- 1708

Frankreich, 16. Jahrhundert

32² EEEA————

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54 mein Gott will, ge-scheh all-zeit, sein

hel⸗ sen

dem ist er be⸗reit, der

an ihn glau-bet fe⸗

IR Will der ist der n

Er hilft aus Not, der

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from⸗me Gott, und 805 die Welt ohn Ma⸗ßen. Wer Gott ver⸗

SEEEEEEEEEEE

antesin fest 60 ihn baut, den will er nicht ver-las-sen.

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