320⁰
Matthäus 6, 25- 34.
Warum sollt ich mich denn grämen.
Weise
320„
wa⸗ rum willst du
Streben nach der Vollendung des Heiles
Johann Georg Ebeling, 1666
ar Herz, al ⸗ler-wärts als ein Hei eee 1——
22——— S. SSSSEEEE e.
sor-gen? Wo-zu dient dein täg uch Grä⸗ men, ö
*——.——
—
weil Gott will
2 Gott hat dir geschenkt das Le⸗ ben,
Seel und Ceib; darum bleib
ihm allein ergeben.
Er wird ferner alles schenken;
traue fest, er verläßt
nicht, die an ihn denken.
3 Sage nicht: Was soll ich essen? Gott hat dir schon allhier
so viel zugemessen,
daß der Leib sich kann ernähren. Übriges wird indes
Gottes Hand bescheren.
AEs ist mehr als Crank und Speisen dieser Leib; darum gläub,
daß Gott wird erweisen,
daß er Speis und Trank kann geben dem, der sich festiglich
ihm ergibt im Leben.
55⁵⁴
in der Still
dei⸗ner—1 an⸗ neh⸗men?
5 Sorgst du, wie du dich sollst kleiden?
Jesus spricht: Sorge nicht,
solches tun die Heiden.
Schau die Blumen auf den Feldern,
wie so schön diese stehn
und die Bäum in Wäldern!
6 Sorgt ein vogel auf den Sweigen, wenn er singt, hüpft und springt, wer ihm soll anzeigen,
was er essen soll und trinken? Nein, ach nein, er allein
folgt des himmels Winken.
7 dch, der Glaube fehlt auf Erden; wär er da, müßt uns ja,
was uns not ist, werden.
Wer Gott kann im Glauben fassen, der wird nicht, wenns gebricht, von ihm sein verlassen.


