319
3 Kuf ihn will ich vertrauen
in meiner schweren Seit;
es kann mir garnicht grauen,
er wendet alles Leid.
Ihm sei es heimgestellt;
mein Leib, mein' Seel, mein Leben sei Gott dem Herrn ergeben,
er schaffs, wies ihm gefällt.
4 Es tut ihm nichts gefallen, denn was mir nützlich ist.
Er meints gut mit uns allen, schenkt uns den Herren Christ, ja, seinen lieben Sohn;
durch ihn er uns bescheret, was Leib und Seel ernähret. Lobt ihn ins himmels Thron!
5 Tobt ihn mit herz und Munde, da er uns beides schenkt!
Das ist ein' selge Stunde,
darin man sein gedenkt;
denn sonst verdirbt all Seit,
die wir zubring'n auf Erden. Wir sollen selig werden
und bleib'n in Ewigkeit.
Eigene Weise.
Streben nach der Vollendung des Heiles
6 Auch wann die Welt vergehet mit ihrem Stolz und Pracht, kein' Ehr noch Gut bestehet,
das vorher war geacht't.
Wir werden nach dem Tod
tief in die Erd begraben;
wenn wir geschlafen haben,
will uns erwecken Gott.
7 Darum ob ich schon dulde hier Widerwärtigheit,
wie ich auch wohl verschulde, kommt doch die Ewigkeit,
ist aller Freuden voll,
die ohne Siel und Ende, dieweil ich Christum kenne, mir widerfahren soll.
8 Das ist des Vaters Wille,
der uns geschaffen hat.
Sein Sohn hat Guts die Fülle
erworben und groß Gnad.
Auch Gott der heilge Geist
im Glauben uns regieret,
zum Reich der Himmel führet.
Ihm sei Lob, Ehr und Preis! Cudwig Helmbold, 1552— 1598
Johann Georg Ebeling, 1666
319 α—.* d..
1 ä äüüt sollt
ich—— denn grä-⸗ men?
——.—.—.—— Hhab ich doch Chri- 3—5 noch; wer will mir den SI d——
neh-men? Wer
will mir
den him-mel rau⸗ ben,


