Druckschrift 
Communion-Buch [Kommunion-Buch] / von Kapff
Entstehung
Einzelbild herunterladen

e hab's enschen su ver⸗ n hat, wollen sonders Hereini⸗ es und

gen

heiligen

keit und Aber

en mein müssen trinken.

es nichts net mich nicht so ge Dinge jeschah ed dadurch wie sein verlan⸗ lusdrück, ißt er es Warum

In dem e Worte: verdeut⸗ be deutli⸗ ler gewe ch etwas des ibm

Das heil. Abendmahl als Vereinigungs-Mahl. 69 schuldigen Glaubens, der Liebe und Gemeinschaft mit ihm die Ausdrücke:„essen mein Fleisch, trinken mein Blut“ gebraucht hätte. Und als er vollends sah, wie sehr sich die Juden und auch viele seiner Jünger an seinen Worten stießen, wie noth⸗ wendig hätte es da seine Lehrweisheit und seine Liebe erfor⸗ dert, das Mißverständniß zu heben und etwa zu sagen: Wie ihr Fleisch und Brod esset und dadurch in euch aufnehmet, so sollt ihr mich in eure Herzen aufnehmen. Aber keine Spur davon finden wir. Vielmehr spricht er auf den Zweifel der Juden hin Alles nur noch stärker aus und läßt ihnen gar nichts übrig, als sie müssen sein Fleisch essen und sein Blut trinken. Ja er sagt ausdrücklich(Joh. 5, 55.): Mein Fleisch ist(nach dem Griechischen) wahrhaftig eine Speise, mein Blut ist wahrhaftig ein Trank. Wie hätte er das sagen können, wenn Alles blos bildlich zu verstehen wäre! Wahr⸗ haftig ist so viel als eigentlich, in Wirklichkeit, und ist das Gegentheil von bildlich, uneigentlich. Folglich sagt der HErr, sein Fleisch—(das kann doch nicht heißen: seine Lehre oder sein Werk) müsse wirklich und wesentlich gegessen werden. Und als sie über die harte Rede sich ärgerten, da wies er sie blos auf seine Himmelfahrt hin(V. 62.), in welcher seine menschliche Natur verklärt wurde in die göttliche. Wie sie diese Verklärung werden glauben müssen, so schwer es ihnen wer⸗ den möge, so müssen sie auch die Mittheilung seines verklärten Leibes und Blutes annehmen. Aber, sagt man, wie konnten sie das so lange vor der Stiftung des Abendmahls? Ich frage: Wie konnten sie die Himmelfahrt fassen, so lange ehe sie geschah? doch verkündete sie IEsus. Wie die Auferstehung? Und doch sprach er oft von ihr, besonders Joh. 2, 19. Ferner: Verstanden denn die Jünger, was IEsus that, als er das Abendmahl einsetzte? Und so vieles Andere sagte er ihnen, das sie nicht verstanden! Aber der heilige Geist erinnerte sie hernach alles dessen, was er ihnen gesagt hatte, und leitete sie über diese Worte in alle Wahrheit. Zuerst mußten sie glau⸗ ben, dann verstehen. Und nur das waren die rechten Jünger, die im Glauben Alles annahmen, was er sagte. Deß⸗ wegen ließ IEsus die gehen, die sich an seiner Rede stießen, ihr Unglaube war ein Beweis ihrer Unlauterkeit. Den An⸗