ergossen entrum JEsu r See⸗
unsere Kampf. hig mit
Verkün⸗ So oft ch tin⸗ n, bis oll uns od des m Tode inversezt rr JE⸗ eidender d ihnen t ihnen ein ster⸗ e Worte hmuths⸗ ½½ en auch Himmel ad dann gen um schwitzen unserer en, ge⸗ blutend/
Das heil. Abendmahl als Gedächtniß⸗Mahl. 63
sehen ihn zum Tod verdammt und an's Marterholz geheftet sehen ihn von GOtt verlassen in finsterer Todesnacht und vor Durst verschmachtend unter den Qualen des Kreuzes, an dem sein Leib gebrochen und sein Blut ausgegossen wurde, bis er Alles vollbracht hatte und seinen Geist befehlen konnte in die Hände seines Vaters.
Das Alles wird durch das Abendmahl uns vor die Seele gemalt, denn Er sagt: Das Brod, das ich geben werde, ist mein Fleisch, welches ich geben werde für das Leben der Welt(Joh. 6, 51.). Durch den Ge— nuß dieses Brodes verkündigen wir den Tod, in welchem Er sein Blut für uns geopfert hat. Vor aller Welt bezeugen wir die ewig neue Wahrheit, daß der Tod IEsu unser Leben sey, und rühmen mit freu⸗ digem Dank, daß sein Blut uns rein macht von aller Sünde; so bekennen wir uns als seine Jünger, den⸗ ken aber nicht blos an seinen Tod, sondern auch an unsern Tod und unser Elend, in dem wir durch die Sünde sind. So erst wird uns des HErrn Tod recht groß und theuer als das Leben der Welt. Diese Ver— kündigung des Todes IEsu soll im Abendmahl fort— geführt werden, bis daß Er kommt, d. h. durch alle Zeiten der Kirche hindurch bis zu der glorreichen Wie— derkunft Christi soll durch die Abendmahlsfeier das An⸗ denken an IEsu Kreuzestod lebendig erhalten werden. So ist das Abendmahl die Verbindungskette der zwei Hauptzeiten, zwischen denen wir leben, nämlich der Gegenwart IEsu auf Erden und seiner Wiederkunft in der Herrlichkeit. Für jene ist es der Ersatz, für diese die Vorbereitung. Als Ersatz der persönlichen Anwesenheit IEsu auf Erden faßt es ein Kirchenvater


