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dem, daß wir mit ihm begraben sind durch die Taufe, in welchem wir auch sind auferstanden durch den Glau— ben, den GOtt wirket, welcher Ihn auferwecket hat von den Todten, und hat uns auch mit ihm lebendig gemacht, daß wir nun nicht nach dem trachten, das auf Erden ist, sondern suchen, was droben ist, da Christus ist, sitzend zur Rechten GOttes(Col. 2, 3. 9. 10. 12. 3„. 2.0
Aber soll das Abendmahl uns so in den Himmel erheben, so müssen wir von der Welt ausgehen und deßwegen ist Buße und Glaube durchaus nothwen— dig, ehe wir zum Tisch des HErrn kommen dürfen; ohne sie kämen wir unwürdig und zum Gericht. Nur wenn wir aus uns selbst ausgehen, kann GOtt in uns eingehen.— Bußfertiger Glaube ist die Hand und der Mund, der das Fleisch und Blut Christi zum Leben empfängt. Nur ein aus dem heiligen Geist neugeborener Geist, oder der doch nach Neugeburt sich sehnet und so ihren Keim in sich trägt, nur solcher kann durch das Abendmahl mit IEsu zu Einem Leib und zu Ei— nem Geist verbunden werden. Daher ist das Abend— mahl auch eine Erneuerung unseres Taufbun— des, wobei wir absagen dem Teufel und allen seinen Werken und Wesen, der Pracht und Eitelkeit der gottlosen Welt und allen sündlichen Lüsten des Flei— sches, und hingegen uns verpflichten, GOtt und unse— rem HErrn IEsu zu dienen unser Leben lang.
Diese Bedeutung des heiligen Abendmahls soll nun näher beschrieben werden, indem wir uns das genauer vorhalten, was die heilige Schrift über den Zweck und Nutzen desselben lehrt.
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