40 Belehrung.
2, 14. seelischen) Menschen, daß er klagen muß(Röm. 7, 10—24.):„Das Gesetz(GOttes), das mir zum Leben gegeben war, gereichte mir zum Tode, denn die in mir wohnende Sünde wurde durch das Gesetz er— regt, und tödtete mich(so daß ich mein eigentliches Seyn, das Leben des Geistes, verlor). Das Gesetz GOttes ist geistlich, ein Ruf, eine Kraft, ein Bele— bungsmittel des Geistes, ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft. Denn ich weiß nicht, was ich thue, denn ich thue nicht, was ich(der Geist in mir), will, sondern das ich(der Geist) hasse, das thue ich(die Sünde, die in mir wohnet). Ich weiß, daß in mir, d. i. in meinem Fleisch, wohnet nichts Gutes. Wollen habe ich(der Geist) wohl, aber vollbringen das Gute finde ich nicht. Denn das Gute, das ich will, das thue ich nicht, sondern das Böse, das ich nicht will, das thue ich, das thut die Sünde, die in mir wohnet, das Gesetz in meinen Gliedern, das da wider— streitet dem Gesetz in meinem Gemüthe, und nimmt mich gefangen in der Sünden Gesetz.
Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen von dem Leibe dieses Todes!“
Aus diesem Widerstreit des geistlichen und des fleischlichen Ichs kann der gebundene Geist unmög— lich sich selbst helfen(Joh. 15, 5.: ohne mich könnet ihr nichts thun; 14, 6.: Niemand kommt zum Vater denn durch mich), so wenig als ein Todter sich selbst lebendig machen kann. Böse Begierden bezäh— men, daß sie nicht zur That ausbrechen, sich vor gro— ben Sünden hüten, das kann der natürliche Mensch, aber über das innere Triebwerk der Gedanken und Be—
gierden he zu verlänt leben, hit Mensch ol Menshhen leiblic, Verderben innerlich i bleiben;! der Sonn es von Gotklosen Frieden
Soei ödes Fil eine verl Rsajas 4 siehe, so wandeln wie die haben. merung, unserer U Sünden sich selbf gewebe, hur Deche derbens Vit sin sere Ger sud Ale den fühte


