34 Belehrung
dem sichtbaren Zeichen die unsichtbare Gnade GOt— tes durch das göttliche Wort sich verbindet, daher Wortzeichen. Das Wort ist theils der göttliche Be— fehl Nehmet hin), theils die göttliche Verheißung (zur Vergebung der Sünden). Das Zeichen ist Brod und Wein, die zwei allgemeinsten Nahrungs- und Stär— kungsmittel, besonders passend, weil IEsus gesagt hat: Ich bin das Brod des Lebens, und: Ich bin ein rech— ter Weinstock. In zwei der wichtigsten und kräftigsten Erzeugnisse der Natur legt er seinen Leib und sein Blut, um so seine heilige und reine Menschheit uns mitzutheilen, uns der Früchte und Kräfte seines gan— zen Erlösungswerkes wesentlich theilhaftig zu machen, und in das Bild GOttes uns so zu verklären, daß wir wieder werden, was wir ursprünglich waren: Eins mit GoOtt.
Das Abendmahl ist demnach ein solches Essen und Trinken, durch das wir den ganzen Christum nicht blos in Gedanken, sondern wesenhaft in uns aufneh— men mit der ganzen Kraft seines Versöhnungstodes und mit dem vollen Ewigkeitssegen seiner Verklärung des Menschlichen in das Göttliche, des Irdischen in das Himmlische. Deßwegen heißt es in der Schrift: des HErrn Abendmahl(1 Cor. 11, 20.); Tisch des HErrn ( Cor. 10, 21.); Leib und Blut des HErrn; das neue Testament in seinem Blut(1 Cor. 11, 24. 25. 27.); Gemeinschaft des Leibes und Blutes Christi (Cor. 10, 16.). Gemeinschaft ist das lateinische Com— munion, welches bedeutet: die Verbindung des Brods und Weins mit Christi Leib und Blut, die Verbin— dung der Genießenden mit Christo und ihre Verbin-— dung unter einander.
Was al lichen Leben Wortes, einigen GO schvung un witd im h. In ihmer Christi und der Säugli feinerte Fl essen und erllärte F das wit ef sern innig unser Fle und Glied dadurch ge den, so 0 ses Wesen den und! rung unse und Leib in das hir llätung je aber durch der Hertli wohnung Chrisusn der Majef em wund ahnung a hilt, und


