24 Einladung
zu Tische. Freilich aber zeigt sich bald, daß wer in der Selbstgerechtigkeit bleibt, auch an IEsu Tische kei— nen Segen bekommt. Der Pharisäer Simon gab IEsu keinen Kuß und kein Wasser zu seinen Füßen, eine arme Sünderin aber netzte seine Füße mit Thränen der Buße und salbte sie mit Salben und küßte sie mit demüthiger Liebe. Der Pharisäer, der sie verachtete und meisterte, blieb ohne Segen, sie aber vernahm aus IEsu Mund das süße Wort:„Dir sind deine Sün den vergeben. Dein Glaube hat dir geholfen, gehe hin mit Frieden.“
Eben so ging es in dem Haus eines Obersten der Pharisäer, in das er nach Luc. 14, 1. auf einen Sabbath kam, das Brod zu essen. Die Leute, die da erwählten, oben an zu sitzen, gingen leer aus, der elende Wassersüchtige aber wurde geheilt. Und eben hier sprach nun der Heiland ein Gleichniß aus, das als ein herrliches Beispiel uns Alle einladet.
§. 11. Das Gleichniß vom großen Abendmahl.
Es war ein mächtiger Herr, der machte ein großes Abendmahl und lud Viele dazu und sandte sei— nen Knecht aus zur Stunde des Abendmahls, zu sagen den Geladenen: kommet, denn es ist Alles bereit. Und sie fingen an, Alle nach einander sich zu entschuldigen. Der Erste meinte, er müsse seinen Acker besehen, der Andere fünf Joch Ochsen, der Dritte hatte ein Weib genommen und konnte ihretwegen nicht kommen. Solche Verachtung hätte den HErrn so erzürnen können, daß er Niemand mehr eingeladen hätte. Aber er sandte auf die Straßen und Gassen der Stadt und ließ die Armen, Krüppel, Lahmen und Blinden her—
4*
einfüͤhten. er gar ar und ließ hekeinkom blachten und Gu Hochzeits armlichen dem Koͤn und trint Da zu seiner sten, au seinen A hoͤren, seiner G ler an! und Ver sagt hat: das Ve dete ve sitt und wie es eimziges chen Er werden. Aber fehlen. den TI slithiger in den sehn,


