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O der großen Heimlichkeiten, die nur Gottes Geist kann deuten!
7. IEsu, meines Lebens Sonne, IEsu, meine Freud und Wonne, IEsu, Du mein ganz Beginnen, Lebens⸗ quell und Licht der Sinnen! Hier fall ich zu Deinen Füßen, laß mich würdiglich genießen dieser Deiner Him— melsspeise, mir zum Heil und Dir zum Preise.
8. HErr, es hat Dein treues Lieben Dich vom Himmel herab getrieben, daß Du willig hast Dein Leben in den Tod für uns gegeben und dazu ganz unverdro⸗ ßen, HErr, Dein Blut für uns vergoßen, das uns jetzt kann kräftig tränken, Deiner Liebe zu gedenken.
9. IEsu, wahres Brot des Lebens, hilf, daß ich doch nicht vergebens oder mir vielleicht zum Schaden sei zu Deinem Tisch geladen; laß mich durch dies Seelen— eßen Deine Liebe recht ermeßen, daß ich auch, wie jetzt auf Erden, mög ein Gast im Himmel werden.
Joh. Frank.
10.
1. Wie wol hast Du gelabet, o liebster IEsu, dei⸗ nen Gast, ja mich so reich begabet, daß ich jetzt fühle Freud und Rast. O wundersame Speise, o süßer Le⸗ benstrank, o Liebsmahl, das ich preise mit meinem Lob⸗ gesang, indem es hat erquicket mein Leben, Herz und Muth, mein Geist, der hat erblicket das allerhöchste Gut.
2. Du hast mich jetzt geführet, o HErr, in Deinen Gnadensaal, daselbst hab ich berühret Dein edlen Güter all⸗ zumal, da hast Du mir vergebens geschenket mildiglich das werthe Brod des Lebens, das sehr ergötzet mich,


