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Herz in großer Arbeit. Ist dir wohl, so bleib davon, daß du nicht kriegest bösen Lohn.
7. Er spricht selber: Kommt, ihr Armen, laßt mich über euch erbarmen; kein Arzt ist dem Starken noth, sein Kunst wird an ihm gar ein Spott.
8. Hättst du dir was könnt erwerben, was dürft Dieser Tisch auch dir nicht gilt, so du selber dir helfen willt.
9. Gläubst du das von Herzensgrunde und beken⸗ nest mit dem Munde, so bist du recht wohlgeschickt, und die Speise dein Seel erquickt.
10. Die Frucht soll auch nicht ausbleiben, deinen Nächsten sollt du lieben, daß er dein genießen kann, wie
ich denn für dich sterben.
dein Gott an dir hat gethan.
1. Mein IEsu, der Du vor dem Scheiden in Dei⸗ ner letzten Trauernacht uns hast die Früchte Deiner Lei⸗ den in einem Testament vermacht, es preisen gläubige
6.
Martin Luther
nach J. Huß.
Gemüther Dich, Stifter dieser hohen Güter.
2. So oft wir dieses Mahl genießen, wird Dein Man kann aus frischen Pro⸗ ben schließen, wie brünstig Deine Liebe sei. Dein Blut, Dein Tod und Deine Schmerzen verneuern sich in un⸗
Gedächtniß bei uns neu.
serm Herzen.
3. Es wird dem zitternden Gewißen ein neue Siegel aufgedrückt, daß unser Schuldbrief sei zerrißen, daß unsre Handschrift sei zerstückt, daß wir Vergebung unsrer Sünden in Deinen blut'gen Wunden finden. 4. Das Band wird fester zugezogen, das Dich und
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