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uns zusammenfügt. Die Freundschaft, die wir sonst ge⸗ pflogen, fühlt, wie sie neue Stützen kriegt. Wir werden mehr in solchen Stunden mit Dir zu einem Geist ver⸗ bunden. ö ö
5. Dies Brot kann wahre Nahrung geben, dies Blut erquicket unsern Geist. Es mehrt sich unser innres Leben, wenn unser Glaube Dich geneußt. Wir fühlen neue Kraft und Stärke in unserm Kampf und Glaubens⸗ werke.
6. Wir treten in genau're Bande mit Deines Lei⸗ bes Gliedern ein, mit denen wir in solchem Stande Ein Herz und Eine Seele sein. Der Geist muß mehr zu⸗ sammenfließen, da wir Ein Fleisch und Blut genießen.
7. Dein Fleisch muß uns zum Pfande dienen, daß unser Fleisch, das Schwachheit voll, einst herrlich aus dem Staube grünen und unverweslich werden soll, ja daß Du uns ein ewig Leben nach diesem kurzen werdest geben.
8. O theures Lamm, so edle Gaben hast Du in dieses Mahl gelegt. Da wir Dich selbst zur Speise ha⸗ ben, wie wohl ist unser Geist verpflegt! Dies Mahl ist unter allen Leiden ein wahrer Vorschmack jener Freuden.
9. Dir sei Lob, Ehr und Preis gesungen! Ein solcher hoher Liebesschein verdient, daß aller Engel Zun⸗ gen zu deßen Ruhm geschäftig sein. Wird unser Geist zu Dir erhoben, so wird er Dich vollkommner loben.
J. J. Rambach. .
1. O Christe, Morgensterne! leucht uns mit hellem Schein, schein uns vons Himmels Throne an diesem dunklen Ort mit Deinem reinen Wort.


