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2. Ach, HErr, laß uns doch nehmen nicht Dein werthes Nachtmahl zum Gericht. Ein jeder recht bedenke, daß er mit diesem Lebensbrod im Glauben stille seine Noth, der Fels des Heils uns tränke, züchtig, tüchtig Dich dort oben stets zu loben, bis wir werden zu Dir kom⸗ men von der Erden.
3. O daß wir solcher Seligkeit erwarten möchten allezeit in Hoffnung und Vertrauen, und folgends aus dem Jammerthal gelangen in den Himmelssaal, da wir Gott werden schauen, tröstlich, köstlich, uns als Gäste auf das Beste bei ihm laben und ganz volle Gnüge
haben. Bernhard von Derschau.
5.
1. JEsus Christus, unser Heiland, der von uns den Gottes Zorn wandt, durch das bitter Leiden sein half er uns aus der Höllenpein.
2. Daß wir nimmer deß vergeßen, gab Er uns sein Leib zu eßen, verborgen im Brod so klein, und zu trinken sein Blut im Wein.
3. Wer sich will zu dem Tisch machen, der hab wohl Acht auf sein Sachen: wer unwürdig hinzugeht, für das Leben den Tod empfäht. ö
4. Du sollt Gott, den Vater, preisen, daß Er dich so wohl wollt speisen, und für deine Missethat in den Tod sein Sohn geben hat.
5. Du sollt gläuben und nicht wanken, daß's ein Speise sei der Kranken, den'n ihr Herz von Sünden schwer, und vor Angst ist betrübet sehr. ö
6. Solch groß Gnad und Barmherzigkeit sucht ein


