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Evangelisches Kirchengesangbuch für den Konsistorialbezirk Cassel / hrsg. vom Königl. Konsistorium zu Cassel unter Mitw. des Gesamt-Synodal-Ausschusses
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118 25. Sonntag nach Trinitatis.

Neue Perikopen. Epistel: 1. Thess. 5, 1424.

eunt hrit) Zukunft

Wir ermahnen euch, lieben

Brüder, vermahnet die Un⸗ gezognen, tröstet die Kleinmütigen, traget die Schwachen, seid geduldig

egen jedermann. Sehet zu, daß einer Böses mit Bösem jemand vergelte, sondern allezeit jaget dem Guten nach, beide, untereinander und gegen jedermann. Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlaß, seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christo Jesu an euch. Den Geist dämpfet nicht, die Weissagung verachtet nicht, prüfet aber alles und das Gute be⸗ haltet. Meidet allen bösen Schein. Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch, und euer Geist ganz, samt Seele und Leib, müsse bewahret werden un⸗ sträflich auf die Zukunft unsers Herrn Jesu Christi. Getreu ist er, der euch rufet, er wird's auch tun.

Evangelium: Joh. 10, 2330. (Meine Schafe hören meine Stimme.)

Odesus wandelte im Tempel in der Halle Salomos. Da um⸗ zingten ihn die Juden und sprachen zu ihm: Wie lange hältst du unsre Seele auf? Bist Du Christ, so sage es uns frei heraus. Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch Wor t und ihr glaubet nicht. Die Werke, die Ich tue in meines Vaters Namen, die zeugen von mir. Aber ihr glaubet nicht; denn ihr seid meiner Schafe nicht, als 5 euch gesagt habe. Denn meine chafe hören meine Stimme, und Ich kenne sie, und sie folgen mir; und Ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmer⸗ mehr umkommen, und niemand wird sie mir aus meiner Hand reißen. Der Vater, der mir sie

gegeben hat, ist größer denn alles; und niemand kann sie aus meines Vaters Hand reißen. Ich und der Vater sind eines.

Alttestamentlicher Abschnitt: Psalm 39, 514.

(Lehre mich doch, daß es ein Ende mit mir haben muß.)

Hiet lehre doch mich, daß es

ein Ende mit mir haben muß und mein Leben ein Ziel hat und ich davon muß. Siehe, meine Tage sind einer Hand breit bei dir, und mein Leben ist wie nichts vor dir. Wie gar nichts sind alle Menschen, die doch so sicher leben! Sie gehen daher wie ein Schemen und machen sich viel ver⸗ gebliche Unruhe; sie sammeln und wissen nicht, wer es einnehmen wird. Nun, Herr, wes soll ich mich trösten? Ich hoffe auf dich. Errette mich von aller meiner Sünde und laß mich nicht den Narren ein Spott werden. Ich will schweigen und meinen Mund nicht auftun; denn Du hast's getan. Wende deine Plage von mir; denn ich bin verschmachtet von der Strafe deiner Hand. Wenn du einen züchtigest um der Sünde willen, so wird seine Schöne ver⸗ zehret wie von Motten. Ach, wie gar nichts sind doch alle Menschen! Höre mein Gebet, Herr, und ver⸗ nimm mein Schreien und schweige nicht über meinen Tränen; denn ich bin dein Pilgrim und dein Bürger, wie alle meine Väter. Laß ab von mir, daß ich mich erquicke, ehe denn ich hinfahre und nicht mehr hie sei.

25. Sonntag nach Trinitatis. Alte Perikopen. Epistel: 1. Thess. 4, 1318. (Von denen, die da schlafen.)

Wir wollen euch, lieben Brüder, nicht verhalten von denen, die da schlafen, auf daß ihr nicht

traurig keine H

wir leb Zukunft nicht vo Denn ei einem des Erze Gottes Himmel werden nach wi bleiben, selben Wolken der Lu dem H tröstet e unterein

würden Mensch