112 21. Sonntag nach Trinitatis.
verdorret, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer und müssen brennen. So ihr in mir bleibet und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch wider⸗ Nater Darinnen wird mein
ater geehret, daß ihr viel Frucht bringet und werdet meine Jünger.
Alttestamentlicher Abschnitt: Spr. Sal. 2, 1—8.
(Laß dein Ohr auf Weisheit Acht 10 bm J ein Kind, so du willst meine Rede annehmen und meine Gebote bei dir behalten, daß dein Ohr auf Weisheit acht hat, und du dein Herz mit Fleiß dazu neigest; ja, so du mit Fleiß darnach rufest und darum betest, so du sie suchest wie Silber und sorsches wie Schätze: alsdann wirst du die Furcht des Herrn vernehmen und Gottes Erkenntnis finden. Denn der Herr gibt Weisheit und aus seinem Munde kommt Erkenntnis und Verstand. Er läßt's den Auf⸗ richtigen gelingen und beschirmet die Frommen und behütet die, so recht tun, und bewahret den Weg seiner Heiligen.
21. Sonntag nach Trinitatis. Alte Perikopen. Epistel: Eph. 6, 10—17. (Des Christen Waffenrüstung.)
uletzt, meine Brüder, seid stark 3 in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Ziehet an den Harnisch Gottes, daß ihr bestehen könnt gegen die listigen Anläufe des Teufels. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Fürsten und Gewaltigen, nämlich mit den Herrn der Welt, die in der Finster⸗ nis dieser Welt' herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. Um des willen so ergreifet den
Harnisch Gottes, auf daß ihr an dem bösen Tage Widerstand tun und alles wohl ausrichten und das Feld behalten möget. So stehet nun, umgürtet eure Lenden mit Wahrheit und angezogen mit dem Panzer der Gerechtigkeit und an den Beinen gestiefelt, als fertig zu treiben das Evangelium des Friedens. Vor allen Dingen aber ergreifet den Schild des Glaubens, mit welchem ihr auslöschen könnt alle feurige Pfeile des Bösewichtes; und nehmet den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.
Evangelium: Joh. 4, 47—54.
(Heilung des Sohnes des Königischen.)
Er war ein Königischer, des Sohn lag krank zu Kapernaum. Dieser hörte, daß Jesus kam aus Judäa nach Galiläa und ing hin zu ihm und bat ihn, da
inabkäme und hülfe seinem Saln Penn er war todkrank. Und Jesus sprach zu ihm: Wenn ihr 1395 Zeichen und Wunder sehet,
glaubet ihr nicht. Der Königische sprach zu ihm: Herr, komm hinab, ehe denn mein Kind stirbt. Jesus spricht zu ihm: Gehe hin, dein Sohn lebet. Der Mensch glaubete dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und ging hin. Und indem er hinabging, begegneten ihm seine Knechte, verkündigten ihm und sprachen: Dein Kind lebet. Da forschte er von ihnen die Stunde, in welcher es besser mit ihm worden war. Und sie sprachen zu ihm: Gestern um die siebente Stunde verließ ihn das Fieber. Da merkte der Vater, daß es um die Stunde wäre, in welcher Jesus zu ihm gesagt hatte: Dein Sohn lebet. Und er glaubte mit seinem ganzen Hause. Das ist nun das andre Zeichen, das Jesus tat, da er aus Judäa nach Galiläa kam.
Ner Episte ( Ahr Kinde Eltern das ist billi Mutter“, da das Verheif dir's wohl auf Erden. eure Kinder ziehet sie a Vermahnun Knechte, seid lichen Herrn tern, in Einf als Christo; vor Augen, efallen, so hristi, daf Gottes tut v Willen. La ihr dem He den Mensch ein Der por wird er von er sei ein K Und ihr He selbige gegen Dräuen; w Herr im Hi ihm kein Ar
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