106 18. Sonntag nach Trinitatis.
daß nicht etwa ein Vornehmerer denn du von ihm geladen sei, und dann komme, der dich und ihn Arich, hat, und spreche zu dir: Zeiche diesem! Und du müssest dann mit Scham untenan sitzen. Sondern, wenn du geladen wirst, so gehe hin und setze dich untenan, auf daß, wenn da kommt, der dich eladen hat, er 15 zu dir: Freund, rücke hinauf! Dann wirst du Ehre haben vor denen, die mit dir zu Tische sitzen. Denn wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden; und wer sich selbst er⸗ niedriget, der soll erhöhet werden.
Neue Perikopen. Epistel: Hebr. 4, 9—13. (Es ist noch eine Ruhe vorhanden dem Volke Gottes.)
ist noch eine Ruhe vor⸗ handen dem Volk Gottes. Denn wer zu seiner Ruhe kommen der ruhet auch von seinen
zerken, gleich wie Gott von seinen.
So lasset uns nun Fleiß tun, ein⸗ zukommen zu dieser Ruhe, auf daß nicht jemand falle in dasselbige Beispiel des Unglaubens. Denn das Wort Gottes ist lebendig und IWeith und schärfer denn kein zwei 9. 08. 5 Schwert und dringet bndch, bis daß es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens. Und keine Kreatur ist vor ihm unsicht⸗ bar, es ist aber alles bloß und entdeckt vor seinen Augen; von dem reden wir.
Evangelium: Matth. 12, 1—8.
(Des Menschen Sohn ist ein Herr auch über den Sabbat.)
3³ der Zeit ging Jesus durch die Saat am Sabbat; und seine Jünger, waren hungrig, fingen an, Ahren auszuraufen nd aßen. Da das die Pharisäer
sahen, Iprachen sie zu ihm: Siehe, deine Jünger tun, das sich nicht ziemt, am Sabbat zu tun. Er aber sprach zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David tat, da ihn und die mit ihm waren, hans ain Wie er in das Gottes⸗ aus ging und aß die Schaubrote, die ihm doch nicht ziemte zu essen,
denen, die mit ihm waren, sondern allein den Priestern? Oder habt ihr nicht gelesen im Gesetz, wie die Priester am Sabbat im Tempel den Sabbat brech hen und sind doch ohne Schuld? Ich sage aber euch, daß hie der ist, der auch grö er ist denn der Tempel. Wenn ihr aber wüßtet, was das sei:„Ich habe Wohlgefallen an der Barmherzigkeit und nicht am Opfer“,— hättet ihr die Un⸗ schuldigen nicht verdammt. Des Menschen Sohn ist ein Herr auch über den Sabbat.
Alttestamentlicher Abschnitt: Psalm 75, 5—8. (Gott erniedrigt und erhöht.)
Onch fprach zu den Ruhmredigen: Rühmet nicht so und zu den Gottlosen: Pochet nicht auf Ge⸗ walt, 15 reb nicht so 90 auf eure Gewalt, redet nicht halsstarrig, es habe keine Not, weder von Auf⸗ gang, noch von⸗ Niedergang, noch von dem Gebirge in der Wüste. Denn Gott ist Richter, der diesen niedriget und jenen erhöhet.
18. Sonntag nach Trinitatis. Alte Perikopen. Epistel: 1. Kor. 1, 4—9. (Durch Shrgn an allen
Onch danke meinem Gott allezeit eurethalben für die Gnade Gottes, die euch gegeben ist in Christo Jesu, daß ihr seid durch ihn an allen Stücken reich gemacht
an all kenntn von C ist, al habt wartet unsers auch! ans E auf de Christi welche meinsce Christi
Evan (Das
a l er h f
konnte und we Tage


