Seele, Leib und Leben, dir zum Eigentum ergeben: du allein * sollst es sein, unser Gott und Herre,
dir gebührt die Ehre.
4. Majestätisch Wesen, möcht ich recht dich preisen und im Geist dir Dienst erweisen! Möcht ich wie die Engel immer vor dir stehen und dich gegenwärtig sehen! Laß mich dir für und für trachten zu gefallen, liebster Gott, in allem.
5. Du durchdringest alles; laß dein schönstes Lichte, Herr, berühren mein Gesichte. Wie die zarten Blumen willig sich entfalten und der Sonne stille halten: laß mich so
2. Süßer Ruhetag der Seelen, Sonntag, der voll Lichtes ist, heller Tag der dunkeln Höhlen, Zeit, in der der Segen fließt, Stunde voller Seligkeit: du vertreibst mir alles Leid.
—— Ach wie schmeck ich Gottes Güte recht als einen Morgentau, die mich führt aus meiner Hütte
Sonntag.
still und froh deine Strahlen fassen und dich wirken lassen. 6. Mache mich einfältig, innig, abgeschieden, sanft und still in deinem Frieden; mach mich reines Herzens, daß ich deine Klarheit schauen mag im Geist und Wahrheit. Laß mein Herz überwärts wie ein Adler schweben und in dir nur leben. 7. Herr, komm in mir wohnen, laß mein Geist auf Erden dir ein Heiligtum noch werden: komm, du nahes Wesen, dich in mir verkläre, daß ich dich stets lieb und ehre. Wo ich geh, sitz und steh, laß mich dich erblicken
und vor dir mich bücken. Gerhard Tersteegen 1697—1769.
37.
Mel. Gott des Himmels und der Erden. EFr
lie⸗ber Tag,
—0
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sei⸗ne Lieb-lich-keit recht das In⸗ner⸗ste er-freut.
zu des Vaters grüner Au;
da hat wohl die Morgenstund
edlen Schatz und Gold im Mund. 4.
Ruht nur, meine Weltgeschäfte,
heute hab ich sonst zu thun;
denn ich brauche alle Kräfte,
in dem höchsten Gott zu ruhn.
Heut schickt keine Arbeit sich
sals nur Gotteswerk für mich.
Ich heut denn von wen mit
Her und laß gieb daß rech
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