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2 2 H.
2. Herr, zu dir gekommen, komme du nun auch zu mir. Wo du Wohnung hast genommen, da ist lauter Himmel hier; zeuch doch in mein Herz hinein, laß es deinen Tempel sein.
Ich bin,
3. Laß in Furcht mich vor dich treten, heilge du Leib, Seel und Geist, daß mein Singen und mein Beten ein gefällig Opfer heißt. Heilge du, Herr, Mund und Ohr, zeuch das Herze ganz empor.
4. Mache mich zum guten Lande, wenn dein Samkorn auf mich fällt; gieb mir Licht in dem Verstande, und was mir wird vorgestellt, präge meinem Herzen ein, laß es mir zur Frucht gedeihn.
Sonntag.
Stärk in mir den schw achen Glauben, laß dein teures Kleinod mir nimmer aus dem Herzen rauben; halte mir dein Wort stets für, daß es mir zum Leitstern dient und zum Trost im Herzen grünt. 6. Rede, Herr, so will ich hören, und dein Wille werd erfüͤllt; nichts laß meine Andacht stören, wenn der Brunn des Lebens quillt. Speise mich mit Himmelsbrot, tröste mich in aller Not. 62
Offne mir die grünen Auen, daß dein Lamm sich weiden kann. Lasse mir dein Manna tauen, zeige mir die rechte Bahn hier in diesem Jammerthal, Herr, zu deinem Ehrensaal.
Benjamin Schmolck 1672—1737.
36.
Mel. Wunderbarer König.
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1. Gott ist ge⸗gen⸗wär⸗tig! Las⸗set uns an ⸗be ⸗ten . Gott ist in der Mit-ten!— les in—— ———— ½1ù... —.
und in Ehrfurcht vor ihn tre⸗ten. in⸗nigst vor ihm 54
und sich
Wer ihn kennt, wer ihn nennt:
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schlagt die Au- gen
2. Gott ist gegenwärtig, dem die Cherubinen Tag und Nacht gebeuget dienen. Heilig, heilig, heilig! singen ihm zur Ehre aller Engel hohe Chöre.
nie⸗der,
Herr, vernimm
kommt, er⸗ 4at euch wie-der!
unsre Stimm,
da auch wir Geringen
unsre Opfer bringen. 3.
Wir entsagen willig
allen Eitelkeiten,
aller Erdenlust und Freuden;
da liegt unser Wille,
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