Stand
roͤmen net;
lin⸗gen. arnieder.
Lob und Dank. 19
16.
1. O daß ich tau⸗send Zun⸗gen hät te und ei⸗ nen tau⸗send⸗ so stimmtich da-mit in die Wet-te vom al-ler⸗tief-sten
94—— SE + I H 2———— ————————...————— I fa⸗chen Mund, 11 5 Her⸗zens⸗grund ein Lob⸗lied nach dem an⸗-dern — ů—ũ ů—— ——.—. 2— 2— 1— +— ISISISISISISISI IIIIIAIAIIII H◻— I—.———
an von dem, was Gott an mir ge⸗than.
2. O daß doch meine Stimme schallte bis dahin, wo die Sonne steht! O daß mein Blut mit Jauchzen wallte, so lang es noch im Laufe geht! Ach wär ein jeder Puls ein Dank und jeder Odem ein Gesang!
3.
Was schweigt ihr denn, ihr meine
Kräfte? Auf, auf, braucht allen euren Fleiß und stehet munter im Geschäfte zu Gottes, meines Herren, Preis! Mein Leib und Seele, schicke dich und lobe Gott herzinniglich.
4.
Ihr grünen Blätter in den Wäldern, bewegt und regt euch doch mit mir! Ihr schwanken Gräschen in den
Feldern, ihr Blumen, laßt doch eure Zier zu Gottes Ruhm belebet sein und stimmet lieblich mit mir ein!
5. Ach alles, alles, was ein Leben und einen Odem in sich hat, soll sich mir zum Gehilfen geben; denn mein Vermögen ist zu matt, die großen Wunder zu erhöhn,
die allenthalben um mich stehn.
6. Dir sei, o allerliebster Vater, unendlich Lob für Leib und Geist, für alles, mildester Berater, was deine Güte mir erweist, was du in deiner ganzen Welt zu meinem Nutzen hast bestellt.
. Mein treuster Jesu, sei gepriesen, daß dein erbarmungsvolles Herz sich mir so hilfreich hat erwiesen und mich durch Blut und Todesschmerz von aller Teufel Grausamkeit zu deinem Eigentum befreit.
8. Auch dir sei ewig Ruhm und Ehre, o heilig werter Gottesgeist, für deines Trostes süße Lehre, die mich ein Kind des Lebens heißt. Ach wo was Guts von mir geschicht, das wirket nur dein göttlich Licht. 2. Wer überstömet mich mit Segen? Bist du es nicht, o reicher Gott? Wer schützet mich auf meinen Wegen? Du, du, o Herr, Gott Zebaoth! Du trägst mit meiner Sündenschuld unsäglich gnädige Geduld. 10. 5 Ich hab es ja mein Lebetage schon so manch liebes Mal gespürt, 2*


