9, laß nicht einem Hat ü, die erufs mmel t kla⸗ jeben, ottes Sein⸗ st du leben denn dem nicht des Und haft chen ste. nn⸗ em⸗ erk⸗ hst,
mit
VIII. Die dauernde Gemeinschaft. 123
die Deinen alle zum Hause Gottes gehen können. Und wenn der Glaube alles natürliche Leben zu weihen die Kraft hat, so muß durch denselben auch der Trieb zur Geselligkeit unter die Zucht des heiligen Geistes gestellt werden. Laß in keine Geselligkeit dich ein, in welche du deinen Heiland nicht mitnehmen könntest. Wo aber Zusam⸗ menkünfte im Namen Jesu Christi stattfinden, zum Hören des Wortes, zum gemeinsamen Gebet, zur christlichen Ar⸗ beit, da mache dich heimisch. Endlich aber mache dich heimisch in der himmlischen Gemeinde, in wel⸗ cher kein Sündiges sein darf, in welcher die heilige Liebe alles durchwaltet. Nicht erst dann, wenn dein Leiden unerträglich scheint, wenn die Welt mit ihren Haß dich bedrängt, mache dich heimisch in der vollendeten Ge⸗ meinde. Nein, dein Herz schicke jetzt schon und gerade mitten im Glückssonnenschein in die Herrlichkeit, die kein Auge gesehen, kein Ohr gehört und in keines Menschen Herz gekommen ist. So sei die Feier des Abendmahls hinnieden nicht bloß ein Vorschmack, sondern auch eine Bürgschaft des großen Abendmahls, das in des Vaters Hause soll gehalten werden.— Kommt, laßt uns munter wandern, Der Weg kürzt immer ab; Ein Tag, der folgt dem andern, Bald sinkt das Fleisch ins Grab. Nur noch ein wenig Mut, Nur noch ein wenig treuer, Vor allen Dingen freier, Ge⸗ wandt zum ew'gen Gut!— Es wird nicht lang mehr währen! Halt noch ein wenig aus! Es wird nicht lang


