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10 J. Das Weizenkorn und der Weinstock.
die uns erschienen ist, dieser Gottessohn, der in unser Menschenwesen eingegangen, dieses Leben, das sich sterbend für uns dahingegeben, Jesus Christus, ist darum unseres wahrhaftigen Menschen Nahrung. Darum spricht Chri⸗ stus: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, der wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, der wird nimmermehr dürsten(Joh. 6, 35). Und um ge⸗ nauer zu sagen, daß er durch sein gesamtes gottmensch⸗ liches Leben, das er lebt, um es für uns in den Tod geben zu können, unseres Lebens Leben wird, fügt er hin⸗ zu: Ich bin das lebendige Brot, vom Himmel gekommen. Wer von diesem Brot essen wird, der wird leben in Ewig⸗ keit. Und das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, welches ich geben werde für das Leben der Welt (Joh. 6, 51). Und um aufs bestimmteste auszusprechen, daß wie alles Brot so auch das Brot, das er selbst ist, nur durch essen Leben spendet, fährt er fort: Wahr⸗ lich, wahrlich, ich sage euch: Werdet ihr nicht essen das Fleisch des Menschensohnes und trinken sein Blut, so habt ihr kein Leben in euch. Wer mein Fleisch isset und trinket mein Blut, der hat das ewige Leben und ich werde ihn am jüngsten Tage auferwecken(Joh. 6, 53 und 54).
5. Zwar hat der Herr mit diesen Worten auf das Abendmahl schon hingedeutet, aber vom Essen und Trin⸗ ken im Abendmahl für das Verständnis der Jünger noch
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