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Reisepsalter : zum Besten der Bibel-, Missions- und Traktatsache
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deran freuen, will die verschied'ne Melodie zu einer sel'gen Harmonie vereinigen und reihen.

5. Wie euer Lied in Flur und Wald, ihr trauten Vöglein, nun erschallt, so soll in höh'ren Weisen das inn're menschliche Gemüth in Wort und That, in Lieb' und Lied, den großen Vater preisen.

6. Nicht bloß in blühender Natur hat Seine heil'ge Allmacht nur und Gnade sich gekündet; wo Herz um Herz dem Vater dient, da auch ein Gar⸗ ten GOttes grünt, den Er Sich Selbst gegründet.

7. Und über Meer und über Land möcht' GOttes treue Vaterhand hinaus den Garten dehnend'rum soll, wo ein begnadigt Herz voll Lieb und Dank schlägt, himmelwärts das Lied gar reich ertönen.

8. Verschieden tönet wohl sein Klang, bald jauchzt es froh, bald klagt es bang' stimmt laut bald an, bald leise: der Buße Schmerz, des Glaubens Glück, die stille That, des Segens Blick ist Alles seine Weise.

9. Doch Jeder soll an seinem Ort es tönen lassen fort und fort, wie's gerade ihm gegeben; in tausendfacher Art zugleich soll Alles ja im GOttesreich den Einen HErrn erhehen.

10. Wenn nur das Herz die Töne bringt, dann von dem Himmel Amen klingt, trotz aller ihrer Mängel; begnadigt Lied schwebt froh em⸗ por und mischt sich in den höh'ren Chor der sel' gen GOttesengel.

30. Das Gewitter.

Wie Wolke dort auf Wolk' sich drohend thür⸗ met! Der Tag wird Nacht in dunklen Ungewittern; die Erde bebt; die ält'sten Eichen zittern; es zuckt der Blitz, als wollt' er sie zersplittern. Hör', wie

im nahen Dorf es ängstlich stürmet! Der Himmel