—————————————‚——p—p—ß—‚——
218 Tod und
Weise: Ich fahr dahin 38 4* wohlan zum letzten Gang! Kurz ist der Weg, die Ruh ist lang. Gott führet ein, Gott führet aus:
: wohlauf hinaus: kein Bleiben ist im Erdenhaus.
2 Du Herberg in der Wanderzeit, gehab dich wohl und laß dein Leid! Schließ nur getrost die Pforte zu. Was trauerst du?:
Dein Gast geht hin zur ewgen Ruh.
3 Tragt ihn fein sanft ins Schlaf— gemach,
ihr Lieben folgt ihm segnend nach!
Hab gute Nacht! Der Tag war
im Erdgewühl. schwül
Hab gute Nacht! Die Nacht ist kühl.
5 Ihr Glocken, tönt hochfestlich drein
und läutet hell den Sabbat ein,
der nach des Werktags kurzer Frist
durch Jesum Christ
für Gottes Volk vorhanden ist.
+ +
7 Was suchst du, Mensch, bis in den Tod?
Du suchst soviel, und eins ist not.
Die Welt beut ihre Güter feil:
denk an dein Heil:
und wähl in Gott das beste Teil!
8 Was sorgst du bis zum letzten
Trittꝰ
*) Strophe 1—5 im Sterbehaus, 7— 14 unterwegs, 15—17 auf dem Friedhof.
Ewigkeit
Nichts brachtest du, nichts nimmst du mit.
Die Welt vergeht mit Lust und Schmerz.
Schau himmelwärts!:
Da, wo dein Schatz, da sei dein Herz!
9 Mit Gott bestell dein Haus beizeit,
eh dich der Tod an Tote reiht,
sie rufen: gestern wars an mir,
: heut ists an dir!:
Hier ist kein Stand, kein Wohnen hier.
14 Wohl dem, der, Herr, mit dir vertraut,
schon hier sich ewge Hütten baut!
Er sieht das Kleinod in der Fern
und kämpfet gern
und harrt der Zukunft seines Herrn.
T+T +T
15Nun, Tor des Friedens, öffne dich!
HineinlHierschließtdie Wallfahrtsich.
Ihr Schlafenden im Friedensreich,
gönnt allzugleich:
dem Staub ein Räumleinnebeneuch!
16 Viel Gräber hier im Ruheport,
viel Wohnungen im Himmel dort,
bereitet ist die Stätte schon
:m am Gnadenthron,
bereitet uns durch Gottes Sohn.
17 Sein ist das Reich mit All⸗ gewalt;
er zeugt und spricht: Ich damme bald.
Ja komm, Herr Jesu, führ uns ein! : Wir harren dein::
Amen, dein laß uns ewig sein! Christian Friedr. Heinr. Sachse, 1785—1860
......
ν


