Druckschrift 
Deutsches Kindergesangbuch / von Paul Zauleck in Bremen. Völlige Neubearbeitung nach den hinterlassenen Vorarbeiten seines Vaters hrsg. von Joh. Zauleck. [Mit Bildern von R. Schäfer]
Entstehung
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Nachtrag

Weihnachten

Eigene Weise 38 5 Vom Himmel hoch, o Englein kommt!

Eia, eia, susani, susani, susani, kommt, singt und tlingt, kommt, pfeift Halleluja, Halleluja! lund trommt! Von Jesus singt und Maria!

2 Kommt ohne Instrumente nit,

eia, eia, susani, susani, susani,

bringt Lauten, Harfen, Geigen mit! Halleluja, Halleluja!

Von Jesus singt und Maria.

3 Hier muß die Musik himmlisch sein, eia. eia, susani, susani, susani,

weil dies ein himmlisch Kindelein. Halleluja. Halleluja!

Von Zesus singt und Maria.

4 Die Stimmen müssen lieblich gehn, eia, eia, susani, susani, susani,

und Tag und Nacht nicht stille stehn: Halleluja, Halleluja!

Von Jesus singt und Maria.

5 Das Lautenspiel muß lauten süß, eia, eia, susani, susani, susani,

davon das Kindlein schlafen müß. Halleluja, Halleluja!

Von Jesus singt und Maria.

6 Singt Fried den Menschen weit und

eia, eig. susani, susani, susani.[breit, Gott Preis und Ehr in Ewigkeit! Halleluja, Halleluja!

Von Jesus singt und Maria. 16²³3

Beten, Loben, Danken

3 8 Eigene Weise

Vater unser im Himmel⸗ reich, der du uns alle heißest gleich

Brüder sein und dich rufen an

und willst das Beten von uns han, gib, daß nicht bet allein der Mund, hilf, daß es geh von Herzens Grund.

2 Geheiligt werd der Name dein, dein Wort bei uns hilf halten rein, daß wir auch leben heiliglich, nach deinem Namen würdiglich. Behüt uns, Herr, vor falscher Lehr, das arm, verführet Volk bekehr.

3 Es komm dein Reich zu dieser Zeit

und dort hernach in Ewigkeit.

Der Heilge Geist uns wohne bei

mit seinen Gaben mancherlei;

des Satans Zorn und groß Gewalt

zerbrich, vor ihm dein Kirch erhalt.

4 Dein Will gescheh, Herr Gott zugleich

auf Erden wie im Himmelreich.

Gib uns Geduld in Leidenszeit,

gehorsam sein in Lieb und Leid;

wehr und steur allem Fleisch und Blut,

das wider deinen Willen tut.

5 Gib uns heut unser täglich Brot und, was man darf zur Leibesnot; behüt uns vor Unfried und Streit, vor Seuchen und vor teurer Zeit, daß wir in gutem Frieden stehn, der Sorg und Geizes müßig gehn.