216 Tod und
3 Gloria sei dir gesungen
mit Menschen- und mit Engelzungen,
mit Harfen und mit Zimbeln schön.
Von zwölf Perlen sind die Tore
an deiner Stadt, wir stehn im Chore
der Engel hoch um deinen Thron.
Kein Aug hat je gespürt,
kein Ohr hat mehr gehört
solche Freude.
Des jauchzen wir
und singen dir
das Halleluja für und für. Philipp Nicolai, 1556—1608
Weise: O Welt, ich muß dich lassen
3 8 Wenn kleine Himmelserben in ihrer Anschuld sterben,
so büßt man sie nicht ein;
sie werden nur dort oben
vom Vater aufgehoben,
damit sie unverloren sein.
2 Sie sind ja in der Taufe zu ihrem Christenlaufe
für Jesum eingeweiht
und noch bei Gott in Gnaden: was sollt es ihnen schaden, daß Jesus sie zu sich entbeut?
3 O wohl auch diesem Kinde! Es stirbt nicht zu geschwinde. Zeuch hin, du liebes Kind!
Du gehest ja nur schlafen und bleibest bei den Schafen, die ewig unsers Jesu sind.
Johann Andreas Rothe, 1688—1758
Ewigkeit Eigene Weise 382 Wer weiß, wie nahe mir mein Ende! Hin geht die Zeit, her kommt
r Tod. Ach wie geschwinde und behende
kann kommen meine Todesnot!
Mein Gott,:J ich bitt durch Christi Blut:
Machs nur mit meinem Ende gut!
2 Es kann vor Nacht leicht anders werden,
als es am frühen Morgen war;
denn weil ich leb auf dieser Erden,
leb ich in steter Todsgefahr.
: Mein Gott,: ich bitt durch Christi Blut:
Machs nur mit meinem Ende gut!
3 Herr, lehr mich stets mein End bedenken und, wenn ich einstens sterben muß, die Seel in Jesu Wunden senken und ja nicht sparen meine Buß. : Mein Gott,: ich bitt durch Christi Blut: Machs nur mit meinem Ende gut!
4 Laß mich beizeit mein Haus be⸗ stellen, daß ich bereit sei für und für und sage frisch in allen Fällen: Herr, wie du willst, so schicks mit mir. Mein Gott, 2 ich bitt durch Christi Blut: Machs nur mit meinem Ende gut!


