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4 Er zeiget ihm sein Futter an, ein Körnlein hie und da, und führt ihn, daß ers finden kann, auf Wegen fern und nah.
5 O lobet Gott den Winter lang, er ist so treu und gut
und führt auch eurer Füße Gang und gibt euch frohen Mut
6 und schenkt euch guter Gaben viel
für euern Leib und Geist,
schenkt Kraft zum Fleiß und Lust zum Spiel
und Glauben allermeist. Wilhelm Hey. 1789—1854 Eigene Weise
3 5 Vöglein i im hohen Baum,
0 0 ists, ihr seht es kaum,
singt doch so schön,
daß wohl von nah und fern
alle die Leute gern
!: horchen und stehn.
2 Blümlein im Wiesengrund blühen so lieb und bunt, tausend zugleich.
Wenn ihr vorübergeht,
wenn ihr die. seht,
: freuet ihr euch.
3 Wässerlein fließt so fort, immer von Ort zu Ort
nieder ins Tal.
Dürsten nun Mensch und Vieh, kommen zum—..—— sie,
!: trinken zumal.
Natur und Ernte
4 Habt ihr es auch bedacht, wer hat so schön gemacht alle die drei? Gott der Herr machte sie, daß sich nun spät und früh jedes dran freu. Wilhelm Hey, 1789—1854
Eigene Weise Wem Gott will rechte
36 Gunst erweisen, den schickt er in 910 weite Welt, dem will er seine Wunder weisen in Berg und Wald und Strom und Feld.
2 Die Bächlein von den Bergen springen, die Lerchen jubeln hoch vor Lust. Wie sollt ich nicht mit ihnen singen aus voller Kehl und frischer Brust!
3 Den lieben Gott laß ich nur walten;
der Bächlein, Lerchen, Wald und Feld
und Erd und Himmel will erhalten,
hat auch mein Sach aufs best bestellt.
J. v. Eichendorff, 1788—1857
Weise: Der Mond ist aufgegangen
3 6 Wie ruhest du so stille
in deiner weißen Hülle,
du mütterliches Land!
Wo sind des Frühlings Lieder, des Sommers bunt Gefieder und dein beblümtes Festgewand?


