Druckschrift 
Deutsches Kindergesangbuch / von Paul Zauleck in Bremen. Völlige Neubearbeitung nach den hinterlassenen Vorarbeiten seines Vaters hrsg. von Joh. Zauleck. [Mit Bildern von R. Schäfer]
Entstehung
Einzelbild herunterladen

....

20⁴

4 Er zeiget ihm sein Futter an, ein Körnlein hie und da, und führt ihn, daß ers finden kann, auf Wegen fern und nah.

5 O lobet Gott den Winter lang, er ist so treu und gut

und führt auch eurer Füße Gang und gibt euch frohen Mut

6 und schenkt euch guter Gaben viel

für euern Leib und Geist,

schenkt Kraft zum Fleiß und Lust zum Spiel

und Glauben allermeist. Wilhelm Hey. 17891854 Eigene Weise

3 5 Vöglein i im hohen Baum,

0 0 ists, ihr seht es kaum,

singt doch so schön,

daß wohl von nah und fern

alle die Leute gern

!: horchen und stehn.

2 Blümlein im Wiesengrund blühen so lieb und bunt, tausend zugleich.

Wenn ihr vorübergeht,

wenn ihr die. seht,

: freuet ihr euch.

3 Wässerlein fließt so fort, immer von Ort zu Ort

nieder ins Tal.

Dürsten nun Mensch und Vieh, kommen zum.. sie,

!: trinken zumal.

Natur und Ernte

4 Habt ihr es auch bedacht, wer hat so schön gemacht alle die drei? Gott der Herr machte sie, daß sich nun spät und früh jedes dran freu. Wilhelm Hey, 17891854

Eigene Weise Wem Gott will rechte

36 Gunst erweisen, den schickt er in 910 weite Welt, dem will er seine Wunder weisen in Berg und Wald und Strom und Feld.

2 Die Bächlein von den Bergen springen, die Lerchen jubeln hoch vor Lust. Wie sollt ich nicht mit ihnen singen aus voller Kehl und frischer Brust!

3 Den lieben Gott laß ich nur walten;

der Bächlein, Lerchen, Wald und Feld

und Erd und Himmel will erhalten,

hat auch mein Sach aufs best bestellt.

J. v. Eichendorff, 17881857

Weise: Der Mond ist aufgegangen

3 6 Wie ruhest du so stille

in deiner weißen Hülle,

du mütterliches Land!

Wo sind des Frühlings Lieder, des Sommers bunt Gefieder und dein beblümtes Festgewand?