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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauche für protestantisch-evangelische Christen
Entstehung
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518 Besondere Zeiten.

4. So kröne denn mit Fruchtbarkeit das Land nach deiner Güte, und wenn die Aussaat nun gedeiht, o Vater, so verhüte, daß Frost und Sturm und Hagelschlag sie nicht zerstörend treffen mag, nicht Flut sie überschwemme!

5. Wir trau'n auf dich, wir zagen nicht und lassen gern dich walten. Du, Vater, weißt, was uns gebricht, hast lange hausgehalten. So wirst du denn zu deinem Ruhm, mit Notdurft uns, dein Eigentum,

noch fernerhin versorgen. Nach Barth. Ringwaldt, 1530- 1598.

Mel. 82. Fürwahr, du bist, o Gott, verborgen ꝛc.

549. O, daß doch bei der reichen Ernte, womit du Höchster uns erfreust, ein jeder froh empfinden lernte, wie reich du, uns zu segnen, sei'st, wie gern du unsern Mangel stillst und uns mit Speis' und Freud' erfüllst!

2. Du siehst es gern, wenn deiner Güte, o Vater, unser Herz sich freut und ein erkennt⸗ liches Gemüte auch das, was du für diese Zeit uns zur Er⸗ quickung hastbestimmt, mit Dank aus deinen Händen nimmt.

3. So kommt denn, Gottes Huld zu feiern; kommt, Chri⸗ sten, seiner uns zu freu'n und

bei den angefüllten Scheuern

ihm unsern frömmsten Dank zu weih'n! Ihm, der uns stets Versorger war, bringt neues Lob zum Opfer dar!

4. Nimm gnädig an dies Lob der Liebe, das unser Herz dir, Vater, weiht! Dein Segen mehr' in uns die Triebe zum thät'gen Dank zur Folgsamkeit, daß Preis für deine Vatertreu auch unser ganzes Leben sei!

5. Du nährest uns bloß aus Erbarmen. Dies treib' auch uns zum Wohlthun an! Nun sei auch gern ein Trost der Armen, wer ihren Mangel stillen kann! Herr, der du aller Vater bist, gib jedem, was ihm nützlich ist!

6. Thu' deine milden Segens⸗ hände, uns zu erquicken, ferner auf! Versorg' uns bis an unser Ende und mach' in unserm Lebenslauf uns dir im kleinsten auch getreu, daß einst uns größres Glück erfreu'!

7. Bewahr' uns den ge⸗ schenkten Segen; gib, daß uns sein Genuß gedeih', und unser Herz auch seinetwegen dir dank⸗