32 Am 9. Sonntage
drauf wandeln. Und die Pforte ist enge, und der Weg ist schmal, der are Leben führet; und wenig ist hrer, die ihn finden. Sehet euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten sollt ihr sie er⸗ kennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen, oder Feigen von den Disteln? Also ein jeglicher guter Baum bringet gute Früchte; aber ein fauler Baum bringet arge Früchte. Ein guter Baum kann nicht arge Früchte bringen, und ein sauler Baum lann nicht gute Früchte bringen. Ein jeglicher Baum, der nicht gute Früchte bringet, wird ab⸗ gehauen und ins Feuer geworfen.
arum an ihren Früchten sollt ihr sie erlennen. Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr! in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen thun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen
nach Trinitatis.
uns zum Vorbilde geschehen, daß wir nicht uns gelüsten lassen des Bösen, gleich wie jene gelüstet hat. Werdet auch nicht Abgöttische, gleich wie jener etliche wurden, als ge⸗ schrieben stehet:„Das Volk setzte sich nieder, zu essen und zu trinken, und stund auf, zu spielen.“ Auch lasset uns nicht Hurerei treiben, wie etliche unter jenen Hurerei trieben, und fielen auf Einen Tag drei und zwanzig tausend. Lasset uns aber auch Christum nicht versuchen, wie etliche von jenen ihn versuchten, und wurden von den Schlangen umge⸗ bracht. Murret auch nicht, gleich wie jener etliche murreten, und wurden umgebracht durch den Verderber. Solches alles widerfuhr jenen zum Vorbilde; es ist aber geschrieben uns zur Warnung, auf welche das Ende der Welt kommen ist. Darum, wer sich lässet dünken, er stehe, mag wohl zusehen, daß er nicht falle. Es hat euch noch keine denn menschliche Ver⸗ suchung betreten; aber Gott ist getreu, der euch nicht lässet versuchen über euer Vermögen, sondern machet, daß die Versuchung so ein Ende gewinne, daß ihr's könnt ertragen.
viel Thaten gethan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie erkannt; weichet alle von mir, ihr Übelthäter!
Am 9. Sonntage nach Trinitatis. Epistel. 1. Cor. 10, 1—13. (Das Vorbild des Wüstenzuges.)
chh will euch aber, lieben Brüder, V nicht verhalten, daß unsre Väter
sind alle unter der Wolke gewesen,
und sind alle durchs Meer gegangen, und sind alle auf Moses getauft mit der Wolle und mit dem Meer, und haben alle einerlei geistliche Speise gegessen, und haben alle einerlei geist⸗ lichen Trank getrunken; sie tranken aber von dem geistlichen Fels, der mitfolgte, welcher war Christus. Aber an ihrer vielen hatte Gott kein Wohl⸗ gefallen; denn sie wurden niederge⸗ schlagen in der Wüste. Das ist aber
Evangelium. Luc. 16, 1—12. (Der ungerechte Haushalter.) Er sprach aber auch zu seinen Jüngern: Es war ein reicher Mann, der hatte einen Haushalter; der ward vor ihm berüchtiget, als hätte er ihm seine Güter umgebracht. Und er forderte ihn, und sprach zu ihm: Wie höre ich das von dir ꝰ Thu Rechnung von deinem Haus⸗ halten; denn du kannst hinfort nicht Haushalter sein. Der Haushalter sprach bei sich selbst: Was soll ich thun? Mein Herr nimmt das Amt
schäme ich mich, zu betteln. Ich weiß wohl, was ich thun will, wenn ich nun von dem Amt gesetzt werde, daß sie mich in ihre Häuser nehmen. Und er rief zu sich alle Schuldner seines Herrn, und sprach zu dem ersten: Wie viel bist du meinem
von mir; graben kann ich nicht, so é ö
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Hern schuldi⸗ Tonnen Ols ihm: Nimm Und schreibe prach er zu wie viel bist! Hundert M sprach zu ihf und schreib lobete den
daß er klüg die Kinder denn die Kin Geschlechte.
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