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5. 3—11. getauft.) alle, die wir getauft sind, getauft? Sa begraben durc d, auf daß, auferweckt von Herklichteit des auch wir in wandeln. 8⁰ pflanzet werden o werden wit ng gleich sein, ah unser alter iget ist, auf
I. aufhöre, daß nicht dienen. st, der ist ge⸗ Sünde. Sin
Am 7. und 8. Sonntage nach Trinitatis. 31
kommen. Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht töten; wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig sein. Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnet, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Racha! der ist des Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr! der ist des höllischen Feuers schuldig. Darum, wenn du deine Gabe auf den Altar opferst, und wirst allda eingedenl, daß dein Bruder etwas wider dich habe, so laß allda vor dem Altar deine Gabe, und gehe zuvor hin, und versöhne dich mit deinem Bruder, und als⸗ dann komm, und opfre deine Gabe. Sei willfertig deinem Widersacher bald, dieweil du noch bei ihm auf dem Wege bist, auf daß dich der Widersacher nicht dermaleins überant⸗ worte dem Richter, und der Richter überantworte dich dem Diener, und werdest in den Kerker geworfen. Ich sage dir wahrlich: Du wirst nicht von dannen herauskommen, bis du auch den letzten Heller bezahlest.
Am 7. Sonntage nach Trinitatis. Epistel. Röm. 6, 19—23. (Die Gabe Gottes ist das ewige Leben.)
Ounch muß menschlich davon reden N um der Schwachheit willen eures Fleisches. Gleich wie ihr eure Glieder begeben habet zu Dienste der Un⸗ reinigkeit und von einer Ungerechtigkeit zu der andern, also begebet auch nun eure Glieder zu Dienste der Gerechtig⸗ keit, daß sie heilig werden. Denn da ihr der Sünde Knechte waret, da waret ihr frei von der Gerechtigkeit. Was hattet ihr nun zu der Zeit für Frucht? Welcher ihr euch jetzt schämet; denn das Ende derselbigen ist der Tod. Nun ihr aber seid von der Sünde frei und Gottes Knechte worden, habt ihr eure Frucht, daß ihr heilig werdet, das Ende aber das ewige Leben. Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, unserm Herrn.
Evangelium. Matth. 9, 35—38.
(Die Ernte ist groß und der Arbeiter wenig.) .6 Jesus ging umher in alle Städte und Märkte, lehrte in ihren Schulen, und predigte das Evangelium von dem Reich, und heilete allerlei Seuche und allerlei Krankheit im Volke. Und da er das Volk sah, jammerte ihn desselbigen, denn sie waren verschmachtet und zerstreuet wie die Schafe, die keinen Fünge haben. Da sprach er zu seinen üngern: Die Ernte ist groß, aber wenig sind der Arbeiter. Darum bittet den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte sende.
Am 8. Sonntage nach Trinitatis.
Epistel. Röm. 8, 12—17. (Welche der Geist Gottes treibet, die sind Gottes Kinder.) Se sind wir nun, lieben Brüder,
Schuldner nicht dem Fleisch, daß wir nach dem Fleisch leben. Denn wo ihr nach dem Fleisch lebet, so werdet ihr sterben müssen; wo ihr aber durch den Geist des Fleisches Geschäfte tötet, so werdet ihr leben. Denn welche der Geist Gottes treibet, die sind Gottes Kinder. Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, daß ihr euch abermal fürchten müßtet, sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch welchen wir rufen: Abba, lieber Vater! Derselbige Geist giebt Zeugnis unserm Geist, daß wir Gottes Kinder sind. Sind wir denn Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, so wir anders mit leiden, auf daß wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden.
Evangelium. Matth. 7, 13—23. (Von den falschen Propheten.) G'rt ein durch die enge Pforte.
Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführet; und ihrer sind viele, die


