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*Der Staub aus Gräbern dringet;“ Dann muß auch ich hin in's Gericht,* Allweiser, vor dein Angesicht, Von Furcht und Angst durchdrungen;“ O sprich dann: ich erkenne dich, Du hast vor meiner Krippe mich“ Mit Inbrunst einst besungen.
2.
Herbei zur süßen Krippe, Ihr Völker nah und fern;* Kommt, preist mit frommer Lippe* Dieß Kindlein euern Herrn! Ach! Alles schläft erstarrend In kalter Winternacht,“ Indeß hier einsam harrend Die ew'ge Liebe wacht!
Auf gold'nen Wolken fahren* Hoch von des Aethers Blau,* Im Flügelschwung die Schaaren *Herab auf Trift und An,«* Und nah'n den ar— men Hirten;* Die flieh'n erschrocken fort,* Sie trösten die Verwirrten Mit wundersüßem Wort.
Nicht Furcht soll euch durchdringen,* Ihr Hirten fromm und gut;* Die Botschaft, die wir bringen, Macht froh und wohlgemuth.* Heut ward für euch geboren* Ein Heiland aus den Höh'n;* Der hat euch auserkoren* Vor allen, ihn zu sehn.
O Volk der grünen Auen, Wem ward wie euch ein Glück!* Was Könige nicht schauen,* Vergönnt ist euerm Blick!“* Die Seher alle sahen *Von fern nur seine Spur;* Ihr dürft ihm freudig nahen,“ Beglücktes Volk der Flur!
Ach wer euch folgen könnte* Zum lieben Jesulein!* Ach wem er es vergönnte,* Beim armen Krippelein* In Andacht ihn zu herzen,“ Zu weinen dort nach Lust!* Wie heilten schnell die Schmerzen* Der tief verwundten Brust!


