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O wie in Andacht knieen Sie rings ums Krippelein* Wie sanft verzückt erglühen;* Sie für den Hirten klein,‚“ Der, selbst ein Lamm, die Heerden* Verließ im Sternensaal,* Das irre Lamm auf Erden Zu rufen in den Stall!
Und eine fromme Gabe* Bringt jeder lie⸗ bend dar Aus seiner armen Habe; Der bringt ein Taubenpaar, Der Honig, Milch und Feigen,“ Der eines Lämmleins Vließ, Das er dem Kind— lein eigen Mit seinem Herzen ließ.
O Seelen, die in Treue Ihr liebt dieß süße Kind,* Kommt in der Hirten Reihe,*-Die hier so selig sind.“ Als Gaben bringt ihm Liebe,* Die ewig sich ergibt,* Der euch im zarten Triebe *Im Kripplein schon geliebt.
O Krippe, unsre Wonne, Die jedes Herz erfreut,* Wie strahlt aus dir die Sonne,“ Die unsre Erd' erneut;“ Der Quell, das Brot, das Leben,* Der Herr der Ewigkeit,“ Als Knäblein uns gegeben, Geboren in der Zeit!
O laß dein Licht uns strahlen* In dieser heil'gen Nacht!* Aus unsrer Sinne Thalen* Sei fern die finstre Macht:* Es weihen deine Blitze Die Herzen rein und klar‚* Zu deinem Wonuesitze,* Als König, immerdar!
Und du Gebenedeite, Die du das Licht ge⸗ barst,* Die Alles du ihm heute Magd, Amme, Mutter warst!* Hilf heut uns so erneuern,*“ Daß wenn der Tag anbricht,“ Wir ewige Weih⸗ nacht feiern Im süßen Himmelslicht.


